GANDERKESEE - Die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase, Einzelberatungen, Erstbesuche, Hospizberatung auf der Palliativstation, ungezählte Gespräche und fast 10 000 Kilometer, die Ehrenamtliche und die Koordinatorin gefahren, vielfältige Angebote in der Trauerbegleitung und die Stabilisierung der Angebote in der Nachbargemeinde Hude haben den Hospizverein im vergangenen Jahr stark gefordert. Dieses Aufgabenspektrum zu erledigen war nur möglich durch das große Engagement der Ehrenamtlichen und die kompetente Koordination, die in den Händen von Linda Bahr liegt, hieß es auf der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Öffentlichkeitsarbeit, offene Hospizabende, Vorträge, Kurseinheiten in Schulen und ein zweiter eigener Vorbereitungskursus wurden 2010 ebenfalls durchgeführt.

Im Bereich Hospizbegleitung hat der Verein im letzten Jahr Sterbende und deren Angehörige im häuslichen Umfeld, im Heim und auf der Palliativstation begleitet. Die ehrenamtlich aktiven Hospizmitglieder bildeten sich für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit in regelmäßigen Treffen, Supervisionen und Seminaren fort.

Der zweite vereinseigene Vorbereitungskursus für Hospizbegleiterinnen konnte abgeschlossen werden. Beeindruckend sei, dass sich alle zehn Teilnehmerinnen dazu entschlossen haben, aktiv mitzuarbeiten. Auch in Hude wird der Verein weiter angefragt und findet seinen Platz in der Gemeinde.

Der zweite Schwerpunkt Trauerbegleitung wird weiter gut angenommen. Sieben ehrenamtliche Trauerbegleiter stehen für die verschiedenen Angebote an Trauergruppen und Trauercafés zur Verfügung. Als mittlerweile feste Einrichtung hat sich die jährliche Gedenkfeier für Hinterbliebene, Ehrenamtliche und Koordinatorin bewährt, die im letzten Jahr erstmalig im Haus Müller stattfand.


Der neu gewählte Vorstand des Hospizvereins besteht aus Chris Peikert-Baramsky (Vorsitzende), Rainer Heinken (Stellvertreter), Klaus Schramm (Kassenwart) und Uta Schultz-Brunn (Schriftführerin). Beisitzerin ist Ursula Kleefeld.