GANDERKESEE/HUDE - Die Abkürzung „RA“ steht für „Radtour A“. Die Karte erhalten Interessierte kostenlos bei der Verwaltung.

Von Alexander Schmolke

GANDERKESEE/HUDE - Fahrradtouren sind eine schöne Sache: Man bewegt sich, ist an der frischen Luft, schaut sich Land und Leute an. Nicht ganz so schön ist es dagegen, wenn man sich verfährt. Doch damit sollten alle Radler in Ganderkesee und Hude fortan keine Probleme mehr haben: Die Beschilderung der Radtour RA „Freizeit erfahren“ ist abgeschlossen. Das teilt Hardy Merchel mit, der die Tour gemeinsam mit Siegrid Sonnenberg (beide von der regioVHS Ganderkesee-Hude) ausgearbeitet hat.

Entlang der maximal 38 Kilometer langen Tour wurden knapp 120 Hinweisschilder angebracht (siehe Bild oben). Sie sind rund zehn mal zehn Zentimeter groß – „und haben durch ihre auffällige Farbgestaltung in rot und blau einen hohen Wiedererkennungswert“, so Merchel. Durch die Bezeichnung mit Buchstaben (RA steht für Radtour A) heben sie sich zudem deutlich von den Radwegen R1 bis R11 im Landkreis Oldenburg und R1 bis R6 in der Stadt Delmenhorst ab.

In den kommenden Wochen bekommt die Tour „RA“ übrigens eine Konkurrenz. Sie heißt RC „Natur am Zug“. „Die Vorbereitungen für diese Ganderkeseer Rundtour sind bereits abgeschlossen“, so Merchel, „sie soll demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.“

Die Karten für die Radtouren sind kostenlos bei der Gemeindeverwaltung und vielen Fahrradgeschäften erhältlich. „Die Nachfrage für RA ist bereits erheblich angestiegen“, hat Hardy Merchel beobachtet, „viele Radler planen wohl jetzt schon ihre Aktivitäten für den Rest des Jahres.“


Entlang der Strecke gibt es mehrere Gaststätten

Die Länge der Tour beträgt je nach Route 17 bis 38 Kilometer. Sie verläuft meist abseits der Hauptverkehrsstraßen. Radler benötigen rund zwei bis vier Stunden Fahrtzeit. „Die Strecke ist familienfreundlich“, findet Hardy Merchel und rät allen Radtour-Fans: „Gönnen Sie sich kleine Verschnaufpausen – Verpflegung und Getränke gibt es in zahlreichen Gaststätten und zwei Melkhüsern entlang der Tour.“

Nicht nur für die Verpflegung ist gesorgt, sondern auch für die Aussicht: Auf der Tour lässt sich ganz in Ruhe die schöne Landschaft genießen, findet Merchel und fügt geheimnisvoll hinzu: „Diese Fahrradtour wird auch so manche Überraschung bereit halten.“ Ein Geheimnis würden die Radler etwa in der stillgelegten Sandgrube am Rethorner Feld entdecken. Und in Hude könne man auch einmal vom Rad steigen und einen Spaziergang durch den historischen Klosterbezirk unternehmen. Weitere Informationen können Interessierte im Internet bekommen.

Mehr Infos unter

www.freizeit-erfahren.de