GANDERKESEE/HUDE - GANDERKESEE/HUDE/MTN - Dem Anlass entsprechend hatte sich der „Festausschuss zur Rettung des Maibocks“ für gestern ein „wahnsinnig sportives und attraktives Programm“ ausgedacht. Immerhin feierte der Dehoga-Ortsverband Ganderkesee-Hude bereits zum zehnten Mal seinen „Bockbieranstich“. Neben den Wirten waren Vertreter von Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Vereinen der Einladung zu der Veranstaltung gefolgt.

Während der sportive Teil des Programms am Nachmittag aus einer Boßeltour von Forellen Abel in Habbrügge bis zum Fernsehsender in Steinkimmen bestand – die sportliche Leitung oblag dem Boßelclub Vielstedt-Hude –, wurde es am Abend zunehmend attraktiv. Nach dem Bockbieranstich stand bei Familie Köhler in der „Waldschänke“ in Steinkimmen eine Versteigerung auf dem Programm. Wer die Chance auf ein Wochenende im Cabrio oder andere Sachpreise wahren wollte, konnte gegen ein entsprechendes Gebot zuschlagen.

Traditionell kommt der (vor allem durch die Versteigerung erwirtschaftete) Überschuss der Maibocktouren einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr konnte sich das Kinderhospiz Löwenherz in Syke über 2000 Euro freuen, die, so Walter Thiemann, nur dank vieler Sponsoren zusammengekommen waren. Der Dehoga-Ortsverbandsvorsitzende dankte vor allem aber auch den Gründungsmitgliedern der Tour: Bernd Krämer, Ulli Bach und Ulf Thiemann.