GANDERKESEE - Sechs Ganderkeseer wurden in den Pfarrgemeinderat der neu gebildeten katholischen Kirchengemeinde St. Marien gewählt. Die Wahlbeteiligung in St. Hedwig: 10,23 Prozent.

Von Karsten Kolloge

GANDERKESEE - Mit teils recht guten Stimmergebnissen haben sechs Ganderkeseer den Sprung in den neu zu bildenden 16-köpfigen Pfarrgemeinderat der katholischen (Verbund-)Kirchengemeinde St. Marien geschafft. 250 der insgesamt 622 Wähler kreuzten den Namen von Martina Engel-Köhler (St. Bernhard/Bookholzberg) an. Ebenfalls gewählt wurden Erhard Kaling (St. Hedwig/Ganderkesee, 229 Stimmen), Annette Lenz (St. Hedwig, 189), Elisabeth Kühling (St. Michael/Stenum, 176), Bernhard Hellmann (St. Hedwig, 175), Hans Schwieters (St. Michael, 165).

Wie berichtet, werden die Ganderkeseer Kirchengemeinden ihre Selbstständigkeit verlieren und mit Allerheiligen und St. Marien (Delmenhorst) fusionieren. Die Beteiligung bei der ersten gemeinsamen Wahl am Wochenende lag für den Gesamtbereich der neuen Pfarrei bei etwa 9 Prozent. Etwas höhere Ergebnisse werden aus den Ganderkeseer (Teil-)Gemeinden gemeldet: 10,23 Prozent in St. Hedwig, 11,8 Prozent in St. Bernhard, etwa 15 Prozent in St. Michael.

Da die fusionierenden Gemeinden vor der Wahl festgelegt hatten, wie viele Sitze jede („Alt“-)Gemeinde im neuen Pfarrgemeinderat mindestens haben soll, wird damit gerechnet, dass Dechant Hubert von der Heide weiteren Vertreter in das neue Gremium beruft.

In den künftigen Teilgemeinden wurden „Gemeinderäte“ gewählt (sie sind allerdings keine kirchenrechtlichen Organe). In St. Hedwig werden in dem Gemeinderat mitwirken (in Klammern die Zahl der Stimmen): Gisela Backhaus (93), Alfred Buchmann (88), Bernhard Hasler (85), Thekla Tammen (83), Dora Rieger (73), Birgit Bräuer (69), Matthias Gödecke, Margareta Meyer (beide 67), Wolfgang Sandner (56) und Hans Jürgen Skuppin (54). Hier rechnet Gerhard Schmitt, Vorsitzender des Wahlausschusses, mit einer Berufung zumindest der beiden weiteren Kandidaten Valentina Jeske und Bernward Franke durch Pfarrer Norbert Lach.