GANDERKESEE - An Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, ihnen helfen, sie unterstützen und gemeinnützige Organisationen durch ihr Engagement am Laufen erhalten, herrscht in der Gemeinde Ganderkesee ganz offenkundig kein Mangel. Für die Auszeichnung „Mensch des Jahres“, die von der Landessparkasse zu Oldenburg und der Zeitung für Ganderkesee bereits zum siebten Mal ausgelobt worden ist, ging eine Fülle von Vorschlägen in der Redaktion ein.
Die Jury hatte somit die Qual der Wahl, denn mehrere Kandidaten beziehungsweise Kandidatinnen kamen schnell in die engere Wahl. Am Ende wurden sich – wie in den Vorjahren – die erfahrenen Juroren doch einig. Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler, Pastorin Susanne Bruns und dieNWZ
-Chefin vom Dienst, Gaby Schneider-Schelling, sowie Gemeindebrandmeister Horst-Dieter Meyer und LzO-Filialleiter Jürgen Hertrampf, votierten schließlich für .....! Das Geheimnis um den Namen wird erst am 19. Januar 2011 gelüftet, wenn die Jurymitglieder und Vertreter derNWZ
im Schwarzen Ross in Bookholzberg zusammenkommen, um den Menschen des Jahres offiziell zu küren.Viele Kandidaten
Verdient hätte die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung jeder der Kandidaten: Barbara Wessels engagiert sich bei terre des hommes für die Rechte von Kindern, Astrid Fuchs unterstützt Migrantenfamilien, Philipp Glahé gehört zu den jungen Menschen, die sich im Jugendparlament engagieren. Werner Lüdeke, der ein Buch über die verstorbenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr veröffentlich hat, steht ebenso auf der Kandidatenliste wie Elfriede Sotta, die Schätze der Heimat liebevoll archiviert. Uwe Schwager hat die Operation eines fußballbegeisterten Jungen aus Gambia organisiert, Helmut Otte ist seit Jahren ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen in Schönemoor. Vorgeschlagen wurden darüber hinaus Wiltrud Schauer, Gründerin des Falkenburger Chores und Förderin der Hasbruch-Freunde, Gisela Steinfeld, die Enkelsohn und Schwiegermutter betreut sowie Uwe Kriens, der unter anderem Brillen für Bedürftige in Afrika sammelt. Gerd von Seggern steht als Kämpfer gegen Hochspannungs-Freileitungen auf der Kandidatenliste, Detlef Pecht stellvertretend für die Atlas-Mitarbeiter, die wochenlang für einen Tarifvertrag gestreikt haben. Rainer Broschks Gnadenhof für Hunde ist für preiswürdig erkannt worden, ebenso Ingetraut Niemanns Engagement im Schützenverein Hoyerswege.
Späte Vorschläge
Ebenfalls vorgeschlagen, aber aus Zeitgründen nicht im Detail vorgestellt wurden Sepp Kubesch (über 30 Jahre aktive Mitarbeit in der DLRG), Marc Voßhans (Organisator der Handballortsmeisterschaften), Eltje Fricke (langjähriges Engagement für Legastheniker), der Sitterdienst Gandrik (seit 15 Jahren ehrenamtliche Unterstützung pflegender Angehöriger) sowie Sandra Meyer (langjähriges DLRG-Mitglied).
Nominiert wurden außerdem Hartmut Lammert, Pia Handke sowie Lisa Dirks. Die drei haben jedoch auf eine Kandidatur verzichtet und dafür die Arbeit der Gruppen, in denen sie sich engagieren – Arbeitsgruppe „Prima Klima“, Fuhrenkamp-Schutzverein beziehungsweise Gästeführerinnen – in den Mittelpunkt gestellt.
