GANDERKESEE - Für die Entsorgung des mit Schwermetall-Rückständen belasteten Schlamms im alten Regenrückhaltenbecken im Ganderkeseer Industriegebiet liegt der Verwaltung mittlerweile die Genehmigung vor. Das berichtete der Erste Gemeinderat Rainer Lange am Rande der Ratssitzung am Donnerstagabend. Nach seinen Angaben wird zurzeit noch das Wasser aus dem alten ins neue Becken gepumpt. Eine Kontaminierung des Wassers bestehe nicht, betonte Lange.

Mit der Abfuhr des Schlamms soll in der kommenden Woche begonnen werden. Den entsprechenden Auftrag habe die Firma Umweltschutz Nord übernommen, sie werde dabei von der Spedition Stoppe (Borchers Logistik) unterstützt, hieß es weiter. Der Schlamm wird, um ihn transportfähig zu machen, mit Sand vermischt.

Die Verfüllung des Beckens solle sich zeitnah anschließen, damit die Firma Hans Pries auf dem Gelände bauen kann, berichtete der 1. Gemeinderat weiter. Die Bauleitung bei der Entsorgung hat der Gutachter Dr. Kasimir Pirwitz übernommen.