GANDERKESEE - Der Schützenverein Falkenburg ist im Computer-Zeitalter angekommen, und der erste König auf der neuen elektronischen Anlage im Schützenhaus heißt Günter Schulenberg. Die Majestäten-Würde geht damit wieder „von Nachbar zu Nachbar“, wie Schießmeister Jörg Kiegeland bei der Proklamation betonte – das hatte sich der scheidende König Ewald Marks schon am Mittag beim Empfang so gewünscht.

Dass der Schießmeister den neuen König ausrufen durfte, hatte einen guten Grund: „Wenn einer aus dem Vorstand auf dem Zettel steht“, so Kiegeland, „schicken wir den ganzen Vorstand weg.“ Und es standen gleich zwei Mitglieder der Vereinsführung auf dem Zettel: Vorsitzender Gerwin Meyer wurde 1. Adjutant, Schießmeister Ralf Meyer 2. Adjutant.

„Auch ein schönes Trio“, wie Gerwin Meyer sagte, haben die Damen des SV Falkenburg als Regenten: Marlies Lüschen setzte sich beim Königsschießen vor ihren Adjutantinnen Meike Ahlers und Angela Hillen durch.

Die Würde des Alterskönigs trägt für ein Jahr Hans-Werner Meyer, dem Christa Schulenberg und Rolf Schütte zur Seite stehen. Komplett weiblich besetzt ist das Jugendkönigshaus mit Yvonne Müller als Majestät sowie Lina Bande und Mareike Riedel als Adjutantinnen.

Bei den Schülern gewann Lars Blankemeyer vor Max Bande und Larissa Meyer, und der Kinderkönig heißt in diesem Jahr Marc Osterloh. Jule Hillen und Jacob Meyer sind seine Adjutanten. Rolf Schütte als König der Könige sowie die Vogelkönige DirkStolle und Ralf Meyer komplettieren das Königshaus. Letzterer wurde bereits am Sonnabend gekürt, ebenso wie die Vizekönige Heinz de Groot, Rita Bande und Corinna Lüschen (Jugend).


Es wurde aber nicht nur geschossen beim Schützenfest in Falkenburg, es gab auch allerhand zu sehen. Vorsitzender Meyer bedankte sich besonders bei den „Ackerfreunden“ aus Falkenburg und Habbrügge, die zum ersten Mal mit ihren historischen Treckern und Landmaschinen dabei waren. Kein Glück mit dem Wetter hatte hingegen der Falkenburger Nachwuchs: Die Kinder-Olympiade am Sonnabend fiel ins Wasser und musste durch kleine Spiele im Schützenhaus ersetzt werden.