GANDERKESEE - GANDERKESEE/MTN - Der alte Vorstand ist auch der neue: Hans Siedenburg (Vorsitzender), Dr. Klaus Handke und Hajo Schöne (Stellvertreter) sowie Rolf Schmidt (Schatzmeister) bestimmen auch in Zukunft die Geschicke des Fuhrenkamp-Schutzvereins. Dafür stimmten die Mitglieder des Vereins auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend.

Schwerpunkt des Vorstandsberichts war die Südtangente. Auch wenn diese politisch derzeit vom Tisch sei, sei sie beherrschendes Thema des Vereins, hieß es. „Das bleibt ein ganz heißes Eisen. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“, sagte Schöne. Der „Vize“ ist sich auch sicher, dass die Umgehungsstraße längst in der Planung wäre, „wenn wir nicht so ein Tamtam gemacht und die Leute sensibilisiert hätten“.

Darüber hinaus berichtete der Vorstand über seine aktive Arbeit zum Erhalt des Naturgebietes, ging noch einmal auf die Naherholungserhebung ein, sprach über die Errichtung von drei Bänken, wies auf den Vereinsausflug am 16. Juli hin und erläuterte die Aktivitäten der neuen Initiative „IGEL“, an der auch der Fuhrenkamp-Schutzverein beteiligt ist.

Der Vorstand schaute nicht nur auf ein aus seiner Sicht erfolgreiches Jahr zurück, sondern richtete den Blick auch nach vorn: So wird eine engere Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltzentrum Hollen angestrebt. Durch gemeinsame Projekte sollten schon Dritt- und Viertklässler an die Natur herangeführt werden, erklärte Schöne. Ein erster Workshop sei für Juli geplant.

Und noch ein größeres Projekt hat der Schutzverein begonnen: Erstmals wird er einen Kalender mit Landschaftsbildern aus dem Fuhrenkamp und Umgebung herausgeben. Der enthält zusätzlich Informationen über „schützenswerte Tiere dieser Landschaft, die keinen Anwalt haben“, so Schöne. Der Clou: Der Kalender umfasst nicht nur die zwölf Monate des kommenden Jahres, sondern auch noch die ersten drei des Jahres 2008. Das 40 mal 50 Zentimeter große Stück soll bis Oktober fertig werden.


Dr. Manfred Kunterding berichtete den Vereinsmitgliedern noch Interessantes und Wissenswertes aus dem Leben von Wildbienen. Um diesen zu helfen, will der Verein das Insektenhaus am Riedenweiher möglichst bald fertig stellen.