GANDERKESEE - Wechsel an der Spitze des Hospizkreises Ganderkesee: Chris Peikert-Baramsky ist am Mittwochabend in der Mitgliederversammlung einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Erich Kurzawski an, der sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Peikert-Baramsky war zuvor stellvertretende Vorsitzende. Zum neuen Stellvertreter bestimmten die Mitglieder im evangelischen Gemeindehaus Gustav Henke.

„Ich bin fast sechs Jahre dabei, davon zwei Perioden als Vorsitzender“, sagte Kurzawski zum Abschied. „Die Sachen, die ich einbringen konnte, sind inzwischen erledigt.“ Dazu zählten die Aufstellung des Vereins, die Herstellung von Kontakten sowie die Akquise finanzieller Mittel. „Ich werde dem Verein weiter mit Rat und Tat zur Verfügung stehen“, kündigte Kurzawski an.

Einstimmig wiedergewählt wurden unterdessen Schriftführer Rainer Heinken, Kassenwart Klaus Schramm und Beisitzerin Uschi Kleefeld. Positiv entwickelte sich die Mitgliederzahl, die auf 108 stieg.

Die neue Vorsitzende Peikert-Baramsky freut sich bereits auf ihre neue Aufgabe. Eine der ersten Herausforderungen wird sicherlich sein, die Aufgaben des früheren Hospizkreises Hude zu übernehmen. Für Sommer und Herbst sei eine Veranstaltungsreihe in der Nachbargemeinde geplant. Die vorläufigen Termine: 26. Mai, 9. Juni, 11. August, 8. September, 6. Oktober und 10. November. Die Gemeinde Hude werde dem Hospizkreis kostenfrei einen Raum im Rathaus zur Verfügung stellen. Das sei das Ergebnis eines Gesprächs mit Hudes Bürgermeister Axel Jahnz, hieß es in der Mitgliederversammlung.

Eine personelle Neuerung gab Kurzawski in seinem Jahresbericht bekannt. Demnach wird Koordinatorin Linda Bahr ab 1. April mit einer halben Stelle im Hospizkreis beschäftigt. Dies sei eine Aufwertung, sagte Kurzawski.


Eingangs hatte Gela Hecking aus Lüneburg den etwa 30 Anwesenden das sogenannte Charatuch vorgestellt. Chara stamme aus dem Althochdeutschen und bedeute Trauer, erläuterte die Diplom-Designerin. Das „Trauertuch“ böte sich als Begleiter für die „letzte Reise“ an, sagte Hecking.