GANDERKESEE/WOLFSBURG - Mit einem Abstecher zur größten Solaranlage Norddeutschlands hat am Montag der Besuch einer Delegation der Universität der polnischen Stadt Zielona Gora (ehemals Grünberg) in der Bundesrepublik begonnen. Die Wissenschaftler wurden vom Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien (I.D.E.E. e.V.) eingeladen, teilte der Vorsitzende des in Ganderkesee ansässigen Vereins, Hans-Peter Heger, mit.
Die EBISolar PV Anlage befindet sich auf dem Dach der Wolfsburger Autoschmiede und hat die Größe von sechs Fußballfeldern. „Damit sparen wir über 1600 Tonnen CO2 im Jahr ein“, sagte Werkleiter Siegfried Fiebig.
Die 21 400 Solarmodule haben eine Leistung von 3,3 Megawatt. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 740 Haushalten mit vier Personen. Die Gäste aus Polen wollen sich über Betriebe und Einrichtungen informieren, die sich mit Klimaschutz und regenerativen Energien beschäftigen.
