Sande - Aus den ursprünglich drei großen Zelten sind zur Eröffnung der Sander Gewerbeschau vier geworden. Alles was Rang und Namen hat im Sander Handel und Gewerbe präsentiert sich auf der Schau. Und auch drumherum ist einiges geboten: Von Gärtnereien über Autofirmen, die ihre neuesten Modelle zeigen, bis zu Getränke- und Grillständen ist auch die Versorgung sichergestellt. Schon am Freitagabend ist im Gastronomiezelt die große 80er Jahre-Party gelaufen. Und das geht am Samstagabend mit einer Disco-Fox Fete und einem Frühschoppen am Sonntagmorgen weiter.
Entsprechend zufriedene Gesichter zeigten die Macher der Schau. Albert Folkens, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsvereins Sande, freut sich über mehr als 50 Aussteller aus Sande und der Region. Und er freut sich darüber, dass das neue Konzept „Schaufenster Sande“ so gut aufgegangen ist.
„Der Landkreis Friesland ist eine der dynamischsten Regionen weit und breit und Sande liegt mitten drin. Haben wir uns vor Jahren noch über Leerstände Sorgen machen müssen, gibt es die heute kaum noch. Auch Gewerbeflächen werden nachgefragt, weil wir eine gute Anbindung über Straße, Schiene und Luft und mit dem Jade-Weser-Port auch über See haben“, betont Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg.
Dass Sande mit der Firma Reichelt und dem Stahlbau und dem Eisenguss auch Firmen vorzuweisen hat, die international tätig sind, hob Minister Olaf Lies in seinem Grußwort hervor. „Wenn wir vor 15 Jahren Friesland als eine der dynamischsten Regionen des Landes bezeichnet hätten, wären wir nur verspottet worden. Durch den gezielten Aufbau der Infrastruktur und das Setzen von ‚Leuchttürmen‘ stehen wir heute gut da. Und auch der Ausbau des Breitbandnetzes kommt voran und wir hoffen, dass die Förderung des Ausbaus so genehmigt wird, wie wir uns das wünschen“, stellte Landrat Sven Ambrosy mit einem Seitenhieb auf Wirtschaftsminister Olaf Lies fest.
Beim Rundgang durch die Zelte gab es für alle Aussteller – vom Friseurbetrieb über die Steuerberatungsfirma, den Fahrradhändler und die Verkäufer von Küchengeräten – Gelegenheit, mit Bürgermeister, Landrat und Wirtschaftsminister zu plaudern. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Bürgermeister Eiklenborg konnte sich schon mal einstimmen auf seine Aufgabe als Moderator bei der Vorstellung der Firmen.
