GARREL - Beim Schwarzwild war die Strecke gut. Bei den Rehen betrug der Fallwildanteil 35 Prozent.

von wilfried leser

GARREL - „Ein erfolgreiches Jagdjahr geht zu Ende.“ Mit diesen Worten begrüßte Heinz Otten, Leiter des Garreler Hegerings, seine Jagdkollegen zur Jahreshauptversammlung bei „Niemann“.

„Beim Damwild ließ sich der Abschussplan nicht ganz erfüllen“, hob er im Streckenbericht hervor. Es sei weniger anzutreffen gewesen, was unter anderem auf den milden Winter zurückzuführen sei. Beim Schwarzwild gab es eine gute Strecke zu vermelden: Es wurden 15 Stück gestreckt (Vorjahr 9). Beim Rehwild kamen 165 Stück zur Strecke (Vorjahr 160). Auffallend sei der Anteil von 35 Prozent an Fallwild.

Hasen seien weniger anzutreffen gewesen, und die Reviere gingen sehr behutsam mit dem Hasenbestand um. Zur Strecke kamen 561 (Vorjahr 723) Stück. Auf hohem Niveau liege die Abschusszahl bei den Füchsen mit 121 (Vorjahr 125), beim Raubwild wie Marder (65), Iltisse (40), Wiesel (13) und Dachsen (12) sei sie fast wie im Vorjahr. Fasanen wurden weniger erlegt. Bei den Rebhühnern gehe man behutsam vor (53). 2616 Ringeltauben (3298) seien geschossen worden.

Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres sei der „Grüne Abend“ gewesen, der bei „Witte-König“ gefeiert wurde. In diesem Jahr findet er bei Niemann statt. Eine Hubertusmesse sei von den Jagdhornbläsern gestaltet worden.


Auf 38 Übungsabende und 28 Auftritte konnte Bläserobmann Hermann Bley zurückblicken. Auftritte gab es unter anderem beim Garreler Renntag auf dem Freimarkt und beim Reiterball. „Fleißigster Bläser“ war Heinz Bohmann. Die Bläsergruppe zählt nach zwei Zugängen nun 21 Mitglieder.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Hermann Bley, Albert Crone, Franz Lübben und Bernhard Tapken geehrt. 40 Jahre Mitglied in der Landesjägerschaft sind Josef Abeln, Vitus Högemann, Berthold Rickwärtz und Josef Willen.

Das Kreisbläsertreffen ist am 27. August in Cloppenburg, eine zweite Oldenburger Wildwoche ist vom 29. Oktober bis zum 4.November geplant. Das Hegeringschießen soll am 16. Juni, das Schinkenschießen am 22. September stattfinden.

Im Anschluss berichtete Wildmeister Jens Krüger (Waffensen-Rotenburg) über die Niederwildhege.