GARREL - Frohen Mutes sind Mitglieder des Garreler Heimatvereins jetzt von einer Tour nach Großenkneten und Hoheging zurück gekehrt. 38 gut gerüstete Radfahrer hatten sich bei bestem Sommerwetter gut gelaunt auf den Weg gemacht.
Er führte zunächst durch den Garreler Esch in Richtung Tweeler Straße. Nach Überquerung des Beverbrucher Damms erreichten die Heimatfreunde das Forsthaus Baumweg. Der erste Stopp galt den „Zwölf Aposteln“, einem Hünengrab aus vorchristlicher Zeit. Weiter ging es an den Ahlhorner Fischteichen vorbei in die Sager Heide. Hinter der A 29 und der Landesstraße 870 liegt das Bakenhus, ein landwirtschaftlicher Musterbetrieb des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes. Nach Kaffee, Biobrot und Biowürsten staunten die Heimatfreunde über die Info-Einrichtungen, die die Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Gewässerschutz demonstrieren. Mitten im Wasserschutzgebiet wird ökologisch gewirtschaftet, geforscht und verkauft: Der hofeigene Bioladen bietet unter anderem mehr als 50 Fleisch- und 30 Wurstsorten aus eigener Produktion an.
Ein Hof-Lehrpfad stellt darüber hinaus die Ziele und die Bewirtschaftungsweise des anerkannten Naturland-Betriebes dar. Weiterhin wird der Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Grundwasserschutz erklärt.
Von Großenkneten fuhren die Heimatfreunde weiter durch den Dianaweg in den Ahlhorner Staatsforsten zum Hof des Sammlers Hermann Bohnenpoll in Hoheging. In seinen restaurierten Scheunen zeigt er vielerlei Historisches, das in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragen und aufgearbeitet wurde – vom alten Auto über frühere Garten- und Hausgeräte, komplette Kriegs- und Schützenuniformen und alte Bücher bis zu Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens. Ein Plausch bei Schnittchen und Getränken rundete die Ausstellung ab.
Nach rund sieben Stunden lehrreicher Informationen und gemütlicher Radfahrt durch die schattigen Straßen und Wege der Ahlhorner Staatsforsten kamen die Heimatfreunde wieder wohlbehalten in Garrel an.
