Garrel - Die Bauarbeiten auf dem Straßenzug Im Karspohl/Im Zuckergrund in Garrel laufen noch auf Hochtouren, biegen aber langsam auf die Zielgerade ein. In der nächsten Woche soll der Untergrund eingebracht werden, in der Woche darauf, dann die 46. Kalenderwoche, folgen zwei weitere Schichten – wenn das Wetter mitspielt, machte Bauamtsleiter Ewald Bley deutlich. Denn unter sechs Grad kann die Asphalt-Tragschicht nicht mehr verarbeitet werden.
Dann folgen noch Arbeiten in den Seitenräumen. Guter Dinge ist der Bauamtsleiter allerdings, dass ab Ende November, spätestens Anfang Dezember, der Verkehr wieder über die Straße rollen kann. Die Straßen werden auf 6,25 Meter verbreitert. Ein Gehweg wird auf 2,30 Meter mit einem Hochbord abgesetzt. Zudem werden neue Straßenlaternen mit LED-Technik installiert. Auch neue Rohrleitungen für Schmutz- und Oberflächenwasser mussten verlegt werden. Die Baukosten betragen rund 1,5 Millionen Euro, das Land trägt rund 640 000 Euro. Im Anschluss wird noch das Teilstück zwischen der Thüler Straße und der Petersfelder Straße saniert und verbreitert.
Eine Winterbaustelle möchte das Bauamt aber vermeiden, von daher werden diese Arbeiten vermutlich nicht mehr in diesem Jahr angegangen. Endgültig entschieden werden soll das aber spontan. Damit ist dann die Lücke in der Ortsentlastung geschlossen.
Die Abschnitte Im Fange, Falkenberger Straße, Industriestraße sowie der Neubau der Verlängerung der Industriestraße waren bereits in den vergangenen Jahren angegangen worden.
