GARREL - GARREL - Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) hat gestern Abend den Puten- und Hähnchenfleischproduzenten Heidemark in Garrel besucht. „Diese Region ist auf Geflügel ausgerichtet. Der Umsatz der Branche hat aber Anfang des Jahres durch die Vogelgrippe eine Verwerfung erfahren“, so Ehlen zur NWZ . Deshalb solle sein Besuch zeigen, dass die niedersächsische Landesregierung mit allen Mitteln hinter den heimischen Produzenten stehe und ihnen den Rücken stärke.
Immerhin steht nach Angaben der Firma Heidemark die Hälfte aller deutschen Masthühner in Niedersachsen. Bei Mastputen betrage der niedersächsische Anteil 45 Prozent.
Vier der sechs Heidemark-Geschäftsführer empfingen den Minister am Abend im Werk an der Industriestraße in Garrel: der geschäftsführende Gesellschafter Christoph-Bernhard Kalvelage und seine Kollegen Dr. Herbert Paschertz, Eik Theuerkauf und Thomas Henseler. Sie stellten Ehlen ihren Betrieb vor, der mit 1250 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von 250 Millionen Euro erwirtschaftet hatte.
Nach der Werksbesichtigung nahm Ehlen noch an einer Veranstaltung der Garreler CDU im Saal Niemann teil. Dort diskutierte die lokale Parteispitze – unter anderem der hiesige Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley – aktuelle Themen der niedersächsischen Agrarpolitik.
