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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Stadtplanung: Gartenidylle im rechtsfreien Raum

26.07.2011

DELMENHORST Wer einmal einen vielfältigen Gemüsegarten sehen möchte, der sollte Mehmet Topal besuchen. Auf seiner Parzelle in der Kleingartenanlage zwischen Graft und Burggrafendamm steht ein Feigenbaum, hier wachsen Tomaten, Paprika, Peperoni und Wein – ein kleines Gärtnerparadies. Dass er den Garten, den er seit über 20 Jahren bewirtschaftet, verlieren könnte, glaubt Topal nicht. „Da vorne sind drei Grundstücke aufgegeben worden, wegen des Schwimmerheims“, sagt er im Vertrauen darauf, dass es dabei bleibt.

Tatsache ist, dass es derzeit noch keinen rechtskräftigen Bebauungsplan für das Areal der Kleingartenanlage entlang des Burggrafendamms gibt. Nach der Sommerpause, so ist aus dem Rathaus zu hören, werde sich der zuständige Fachausschuss mit dem Bebauungsplan Nr. 244 „Östlich Burggrafendamm“ befassen. Neue Entwicklungen zu diesem Thema gebe es nicht.

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Bis zur Aufgabe des Graft-Wasserwerks genoss das Kleingartenareal als Wasserschutzgebiet einen Sonderstatus, eine rechtliche Absicherung durch einen Bebauungsplan war gar nicht möglich. Dass der B-Plan, der der Kleingartenanlage jetzt Bestandsschutz geben könnte, noch nicht beschlossen ist, erregt das Misstrauen der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Deichhorst-Stadtmitte, Roswitha Ahrens-Groth. In einem Brief an den Ersten Stadtrat Gerd Linderkamp hat sie es zu Papier gebracht. „Einzelne aus Rat und Verwaltung“ sollen „weiterhin im Interesse von Stadtwerken und ihrer Tochtergesellschaft angeblich an der Idee festhalten, die Kleingärtner zur Totalaufgabe der Anlage am Burggrafendamm zu bringen“, schreibt sie. Dann würden hier weitere Parkplätze für das neue „Graft­therme“-Bad entstehen, so wie es die SWD-Geschäftsführung von Beginn an geplant habe.

Hans-Jörg Kefeder ist Vorsitzender des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Delmenhorst und Umgebung. „Die Kleingärten, die werden gerade dort an dieser Ecke gebraucht“, sagt er. Nach dem Bundeskleingartengesetz sollten die Kleingärten abgesicherte, durch B-Pläne festgesetzte Flächen sein. Auch wegen der Zahlung von Entschädigungen im Falle einer Überplanung. Das Misstrauen von Ahrens-Groth findet Kefeder berechtigt.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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