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Gartenwochen Dunkle Ecken sollen aufgehellt werden

Horst Lohe
NORDENHAM - „Es gibt in jedem Garten dunkle Ecken; es wäre schön, wenn wir die eine odere andere in unserem Garten aufhellen könnten“, sagt Udo Deutzmann. Der 41 Jahre alte kaufmännische Angestellte freut sich ebenso wie Tochter Kyra (14) und Sohn Jan (12), dass Ehefrau Kerstin am

NWZ

 -Gewinnspiel teilgenommen hat und unter zahlreichen Einsendern als Gewinnerin ausgelost worden ist.

„Nicht Kraut und Rüben“

„Unser Garten ist nicht Kraut und Rüben, aber ein paar Bereiche könnten wir schöner gestalten und dafür brauchen wir gute Tipps“, sagt die 37 Jahre alte Erzieherin. Ratschläge und Tipps bekommt die Nordenhamer Familie in den nächsten Wochen von Stephan Deberding (38).

Er stammt aus Vechta, hat in Bergkamen im Ruhrgebiet eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolviert, als Geselle gearbeitet, dann sein Studium an der Fachhochschule Osnabrück als Diplom-Ingenieur für Landschaftsbau und Freiraumplanung abgeschlossen. Er war unter anderem in Australien tätig und ist seit 2008 bei der Nordenhamer Garten- und Landschaftsbau-Firma Siefken beschäftigt.

Zusätzlich zum fachmännischen Beistand bekommt die Familie 300 Euro in bar für Pflanzen und vieles mehr rund um den Garten.

Über die Fortschritte im Garten von Familie Deutzmann in den nächsten Wochen wird die

NWZ

  berichten.

Stephan Deberding rät grundsätzlich: „Es kommt beim Gärtnern darauf an, dass es Spaß macht. Gartenarbeit muss auch Erholung sein. Das Unkrautzupfen muss man meditativ sehen und nicht als lästige Aufgabe. Gleiches gilt für das Rasenmähen und alle gärtnerischen Arbeiten.“

Hinsichtlich der Gartengestaltung sollte überlegt werden, welcher Gartentyp man ist. Manche Menschen bevorzugten einen Garten als Rückzugsort oder zweites Wohnzimmer, andere als Nutzgarten, wieder andere als repräsentativen Raum, viele vorrangig als Familiengarten.


Bei Familie Deutzmann geht es, das wird gleich im ersten Gespräch mit dem Gartenberater deutlich, sowohl um eine Anlage mit Spielmöglichkeiten für Kinder als auch um einen Rückzugs- und Erholungsort für Erwachsene.

Kerstin Deutzmann leitet die auf dem Familiengrundstück untergebrachte „Villa Kunterbunt“, eine von einem Elternverein getragene Kindertagesstätte mit Ganztagsangebot für zehn Kinder. Sie zieht sich in ihrer Freizeit auch gerne mal in den Garten zurück, macht Gartenarbeit als Ausgleich zum Beruf. Sie möchte die Anlage aber zugleich für die Kinder noch schöner gestalten.

So denkt sie zum Beispiel an eine Kräuterschnecke. Weiter möchte sie, „dass es überall blüht“ und fügt hinzu: „Mein Garten sollte aber auch pflegeleicht sein.“

Für Udo Deutzmann dient der Garten vorwiegend der Erholung. Treibende Kraft in der Gestaltung sei seine Ehefrau. „Mein Ding ist eher das Rasenmähen. Aber das jetzt startende Projekt finde ich toll. Ich möchte es tatkräftig unterstützen.“

Bei Familie Deutzmann geht es um etwa 300 Quadratmeter bereits intensiv genutzten Vor- und Hauptgarten, die sehr gepflegt und auch weitreichend gestaltet sind. Zu den vorhandenen Spielmöglichkeiten gehören ein Fußballtor und ein Trampolin. Gartenhaus und Terrasse sind einladende Rückzugs- und Ruhestellen.

Wind- und Sichtschutz

Hinzu kommen sollen jetzt auch ein kindgerechter gestalteter Eingangsbereich sowie abgetrennte Gartenbereiche und Wind- und Sichtschutz-Elemente. Entstehen könnte zudem ein Hochbeet, regt Gartenberater Stephan Deberding an.

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