Wiesbaden - Der sonnige September hat die Geschäfte von Wirten und Hoteliers nach mauen Vormonaten beflügelt. Die Umsätze im Gastgewerbe lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sowohl preisbereinigt (real) mit plus 3,6 Prozent als auch nominal mit plus 6,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Im August hatte die Branche trotz Ferien noch mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Ein Grund könnte das durchwachsene Wetter sein, das Biergärten und andere Außengastronomie belastete.

Die Mehrheit der Wirte beurteilt das Sommergeschäft trotz des eher durchwachsenen Wetters laut einer Dehoga-Konjunkturumfrage grundsätzlich positiv, allerdings etwas weniger gut als im Vorjahr. Besser gestimmt als 2015 ist aber die Hotellerie.

Insgesamt zieht das Gastgewerbe ein positives Fazit. „Die gute Arbeitsmarktlage, niedrige Zinsen und Preissteigerungsraten sorgen dafür, dass vor allem der private Konsum in Deutschland weiterhin eine wichtige konjunkturelle Stütze bleibt. Davon kann unmittelbar das Gastgewerbe profitieren“, sagte Dehoga-Präsident Ernst Fischer.

Von Januar bis September setzte das Gastgewerbe 3,3 Prozent mehr um (real 1,2 Prozent).