Von Stefan Idel
Frage:
Herr Müller, die Berufsbildenden Schulen wollen am Standort St.-Peter-Straße in Wildeshausen künftig ein Berufsgrundschuljahr für den Bereich Gastronomie anbieten – sofern der Schulträger dem zustimmt. Ist der Bedarf überhaupt da?Müller:
In jedem Fall. Die Dehoga Wildeshausen und Umgebung begrüßt die Einrichtung des Berufsgrundschuljahres und später einer möglichen Fachschule sehr. Der Nachwuchs ist rar gesät. Die Auszubildenden aus der Region könnten sich so lange Anfahrtwege sparen.Frage:
Was heißt das?Müller:
Derzeit müssen unsere Auszubildenden im Fach Gastronomie zur Berufsschule nach Oldenburg oder Bremen fahren. Es wäre schön, wenn sich das langfristig ändert.Frage:
Wie sähe denn die Unterstützung der Dehoga Wildeshausen und Umgebung aus?Müller:
Wir würden zunächst ideelle Unterstützung durch den Fachverband einbringen. Falls Wettbewerbe anstehen, werden die Dehoga-Betriebe mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch die Berufsschule Wildeshausen betritt ja Neuland. Von daher wäre es sehr zu begrüßen, wenn wir ins Gespräch kämen. Wir bieten unsere Hilfe gern an.Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Wildeshausen und Umgebung unterstützt die Einrichtung eines Faches Gastronomie an den Berufsbildenden Schulen. Der Nachwuchs „ist rar gesät“, sagt der Dehoga-Ortsverbandsvorsitzende Hermann Müller (Wildeshausen) im NWZ -Interview.
