Mit Staunen haben die Senioren der Senioren- Union Hatten um den Vorsitzenden Alfred Windeler zwei zusammengelegte Ortschaften bewundert, wie sie in guter Gemeinschaft ihr Dorf mit Osterblumen zum Osterblumenfest bepflanzt haben: Die Rede ist von Auen-Holthausen. Seit über 30 Jahren wurden die Osterblumenstauden nach Ende der Blütezeit wieder von allen Dorfbewohnern so gepflanzt, dass sich ein Blütenmeer links und rechts der Dorfstraße bilden konnte.

Die beiden Ortsteile wurden 1927 von einer Sturmkatastrophe heimgesucht. In Auen wurden alle Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Die Häuser in Holthausen wurden nur abgedeckt, so dass sie mit neuen Pfannen wieder wohnfähig wurden, berichten die Senioren. Seit dieser Zeit habe sich eine Dorfgemeinschaft entwickelt, die bis heute noch vorhanden ist. Nach der Führung durch einen ortskundigen Gästeführer wurden die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen im Bürgerhaus von Holthausen bedacht. Auch eine Osterblumenkönigin wurde gekürt. Beide Ortschaften nahmen über mehrere Jahre am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner sein“ teil und wurden 2007/2008 Bundessieger, so die Senioren.

Das 60. Maibaumsetzen steht bevor. Rechtzeitig zum 1. Mai hat der Vorstand des Sandkruger Männergesangvereins „Geselligkeit“, der dieses Fest traditionell organisiert, Schaufel, Spaten und Harke in die Hand genommen und sich mit seinen Sängern getroffen, um die Festfläche hinter dem Waldpark in Sandkrug für das Jubiläumsfest herzurichten. Besonderes Augenmerk galt am Sonnabend der Erneuerung der Stufen der Waldbühne. Hierfür hat der Sandkruger Revierförster Karl-Heinz Pelster das benötigte Holzmaterial zur Verfügung gestellt. Unter fachlicher Anleitung von Forstwirt Adolf Wilder sind die Arbeiten vorgenommen worden, so dass die Naturbühne unter den hohen Kiefern der Osenberge für die Akteure der Sandkruger Gesangsvereine ein Podium sein wird, von dem sie sich dem Publikum präsentieren können. Das i-Tüpfelchen wird ein Rollrasen sein, der nach Ostern ausgelegt wird. Nach der Arbeit kamen alle zusammen, um sich die belegten Brötchen von Bäcker Tönnies und Steaks von Otto Gabriel schmecken zu lassen. (pb)