„So will die Stadt weiteres Geld einsparen“ (Ð vom 5. Mai). Um die Vorgaben des Kreises zur Genehmigung des Haushaltes zu erfüllen, soll unter anderem die Reduzierung der Kindergartengebühren zurückgenommen werden.
Das kann ja irgendwie alles nicht wahr sein! Viele Monate dauert es, bis Politik und Verwaltung eine neue Gebührensatzung für die Braker Kindertagesstätten erarbeitet haben, die ein sehr wichtiges Signal enthält: Denn durch die Reduzierung der Gebühren zeigt Brake, dass es eine Stadt ist, die familien- und kinderfreundlich sein will und in der Familien mit Kindern unterstützt werden sollen.
Familien mit Kindern sollen möglichst viele Argumente bekommen, damit sie in der Stadt bleiben und möglichst sogar noch weitere Familien aus anderen Städten und Gemeinden hierher ziehen – überzeugt von den Standortfaktoren, unter denen das Thema „Kinder“ ein immer wichtigeres wird. Die Gebührenreduzierung in Brake reicht da als einzelne Maßnahme nicht aus, aber sie ist ein wichtiger Mosaikstein.
Denn darum muss es doch wohl gehen – für neue Bürger sorgen und die Braker Bürger von einem Abwandern in andere Kommune abhalten! Andere Kommunen in der Region arbeiten systematisch daran, vorneweg die Gemeinde Ovelgönne mit ihren vorbildlichen Angeboten auf dem Gebiet der Kinderbetreuung und Familienunterstützung.
Die Gebührenreduzierung – und auch das kostenlose Mittagessen – sind konkrete Taten für die Zukunft Brakes. Sie müssen bleiben.
Nun heißt es: Eltern und Elternvertreter, empört euch! Macht mobil, damit die Reduzierung der Gebühren von der Sparliste verschwindet! Ich bin dabei!
Manuela Klaus, Brake
