Dem BV Cloppenburg (BVC) kommen über die LzO-Regionalstiftung Cloppenburg 3000 Euro zu Gute. Dieses Geld will der Verein für den Neubau von Spielfeldern für den Kinder- und Jugendbereich nutzen.

Wegen des großen Zulaufes an Kindern und Jugendlichen sowie Geflüchteten sei eine Fortsetzung des Spielbetriebs auf dem bisherigen Umfang des Geländes nicht mehr möglich. Neue Flächen seien nötig geworden, heißt es in einer Mitteilung. Der BVC beabsichtigt, durch den Umbau des Stadions an der Friesoyther Straße weitere vier Spielfelder für Kinder und Jugendliche zu bauen. Auf der neuen Fläche soll eine Ausstattung mit Toren, Spielfeldbarrieren und Eckfahnen für den Spiel- und Trainingsbetrieb der Kinder- und Jugendmannschaften im nördlichen Bereich des Stadions entstehen. Der BVC zählt nach eigenen Angaben über 800 Mitglieder und 20 Mannschaften.

Seit einem Jahr ist Katrin Thoben für die Kreishandwerkerschaften Cloppenburg und Vechta als Willkommenslotsin aktiv. Sie berät Unternehmen bei der Besetzung von offenen Ausbildungsstellen mit Flüchtlingen. 150 speziell geschulte Willkommenslotsen sind bundesweit bei rund 110 Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft tätig. Das Programm „Willkommenslotsen“ des Bundeswirtschaftsministeriums habe seit seinem Start im März 2016 mit rund 7700 Vermittlungen von Flüchtlingen bereits wichtige Erfolge erzielt, heißt es dazu in einer Mitteilung. Deshalb soll das Programm jetzt erweitert werden. Zu Beginn des Monats öffnete das Bundeswirtschaftsministerium das Programm „Willkommenslotsen“ auch für die Beratung von Großunternehmen. Somit steht Thoben nun allen großen Firmen aus dem Oldenburger Münsterland für Beratungen zur Verfügung. Sie ist im Cloppenburger Haus des Handwerks, Pingel Anton 10, unter t  0 44 71/ 1 79 46 oder per E-Mail k.thoben@handwerk-cloppenburg.de zu erreichen.

Insgesamt 20 Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Cloppenburg haben kürzlich das Elektrounternehmen Lumberg in Emstekerfeld besucht. Bei einer Betriebsführung, vorbereitet von Heinrich Pöhler, gewann die Gruppe einen Eindruck von dem in der dritten Generation geführten Familienbetrieb, der unter anderem elektronische Bauelemente für die Autoindustrie herstellt. Zudem habe sich die Möglichkeit ergeben, sich mit einem Mitarbeiter zu unterhalten, der in der Firma seine Lehre absolvierte und nun kurz vor der Rente stehe, heißt es in einer Pressemitteilung der KAB.

Rund 150 Landwirtinnen und Bäuerinnen aus ganz Niedersachsen kamen kürzlich auf Einladung der niedersächsischen Landfrauenverbände Weser-Ems und Hannover sowie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in der Stadthalle Cloppenburg zusammen.

Eines der Themen des Tages war „Abenteuer Landwirtschaft: Entscheidungen treffen, mit Entscheidungen leben“. Dazu beleuchteten verschiedene Referenten marktspezifische, psychosoziale sowie ethische Aspekte der Entscheidungsfindung. Es folgten persönliche Erlebnisberichte. Junglandwirtin Jacqueline Tönjes aus Dötlingen gab Einblicke in ihr Arbeitsleben. Als junge Frau sei es immer noch schwierig, sich in einer von Männer dominierten landwirtschaftlichen Branche durchzusetzen. „Wo ist denn der Chef?“ sei eine häufig gestellte Frage bei Verhandlungen. „Man muss sich schon behaupten können, aber das klappt mit der Zeit sehr gut“, sagte Tönjes. Erst vor kurzem hatte sie den elterlichen Milchviehbetrieb übernommen und vergrößert. Es sei ihr Traumberuf. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion. Besonders mehr Wertschätzung für den landwirtschaftlichen Beruf und weniger bürokratische Hürden waren die Forderungen der Landwirtinnen an die Politik. Die 5. Fachtagung für Frauen in der Landwirtschaft wird 2019 im Verbandsgebiet des Landfrauenverbandes Hannover unter dessen Federführung stattfinden.

Die Region und die Gastronomie des Oldenburger Münsterlandes sollen noch bekannter werden – das ist das Ziel der „Wildwoche“. Für den 29. Oktober bis zum 4. November haben die Jägerschaften und die Deutschen Hotel- und Gaststättenverbände (Dehoga) der Landkreise Cloppenburg und Vechta die Aktionswoche unter dem Motto „Wild erleben, Wild zubereiten, Wild genießen“ organisiert.

Auftaktveranstaltung der Aktionswoche ist die Eröffnung der Jagdausstellung der Kreisjägerschaft Vechta im Kreishaus Vechta. Los geht es am 29. Oktober um 8.30 Uhr mit einer Hubertusmesse in der Propsteikirche in Vechta. Anschließend findet bis 18 Uhr ein Familien-Aktionstag statt. Bei dem ausgerufenen Malwettbewerb sollen sich Kinder die besten Motive zum Thema „Der Jäger und sein bester Freund der Hund“ ausdenken. Zur Eröffnung der Wildwoche beginnt am 30. Oktober um 18 Uhr in der Emsteker Gaststätte „Zum Schwarzen Roß“ ein Festbankett. Karl-Heinz Funke, Minister a.D. wird die Festrede halten. An der Wildwoche beteiligt sind auch die Hegeringe. Sie präsentieren Jagdhornblasen, Moorexkursionen oder die Treibjagd als verschiedene Facetten der Jagd. Familien und die jüngere Generation sollen weiter fürs Jagen begeistert werden. Bei einem Reviergang durch den Burgwald Dinklage und einem plattdeutschen Reviergang in Cappeln haben Teilnehmer die Möglichkeit, unter fachlicher Begleitung Pflanzen und Bäume des Waldes kennenzulernen und Wildtiere in der Natur zu erleben. 17 Restaurants aus der Region nehmen zudem an der Wildwoche teil.

Um die Menschen über das geplante Hospiz an der Resthauser Straße 8 in Cloppenburg zu informieren, verschenkten kürzlich 36 ehrenamtlicher Begleiterinnen und Begleiter nach Vorabendmessen Lichter. Die Gläschen trugen den Aufdruck „Wanderlicht“, so heißt das gleichnamige Hospiz. 18 Kirchen im Kreisgebiet wurden erreicht. Gleichzeitig erhielten allen Beschenkten ein Infoheft zu dem Hospiz, das sich derzeit im Bau befindet. Die Errichtung des stationären Hospizes „Wanderlicht“ soll eine Versorgungslücke schließen und die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region nachhaltig verbessern. Das Hospiz soll im Herbst 2018 eröffnet werden.