Gehlenberg - Mit großem Erfolg führte der Rassekaninchenzuchtverein I 20 Friesoythe die 50. Kreisverbandsschau des Oldenburger Münsterlandes mit angeschlossener Lokalschau im Kulturzentrum Mühlenberg in Gehlenberg durch. Viele Züchter nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Tiere dem Publikum vorzustellen und so gab es das beste Meldeergebnis seit Jahren. Über 400 Anmeldungen wurden registriert, die schon tags zuvor durch ein sechsköpfiges Preisrichterteam unter der Leitung von Obmann Johannes Vrieling aus Nordhorn bewertet wurden.

Zur Eröffnung der Schau am Samstagnachmittag konnte der Vorsitzende Thomas Rickermann zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter die Schirmherrin der Jubiläumsveranstaltung Silvia Breher (MdB), Karl-Heinz Bley (MdL), den stellvertretenden Landrat Bernhard Möller, den stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Josef Wilhelm und Georg Hogeback vom Landesverband.

In seinem Grußwort betonte Josef Wilhelm den Wandel der Kaninchenzucht im Laufe der vergangenen 50 Jahre. Wirtschaftliche Interessen stünden heute kaum noch im Vordergrund, Kaninchenzucht sei zu einem Hobby der Tierliebhaber geworden. Georg Hogeback stellte erfreut das um 100 Prozent gestiegene Meldeergebnis und die Steigerung der Qualität im Zuchtbereich in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er erinnerte auch daran, dass vor 50 Jahren der Kreisverband mit nur wenigen Vereinen aus der Taufe gehoben wurde, seitdem ständig gewachsen sei und derzeit 13 Mitgliedsvereine mit 189 Züchtern habe.

Viel Lob gab es auch von Karl-Heinz Bley für die Vorarbeit der Ausrichter, einen Glückwunsch für die neuen Kreismeister und für die Jugendlichen unter den Züchtern eine Anerkennung, dass sie mit ihrem Hobby dem Tier- und Umweltschutz einen guten Dienst erweisen. Silvia Breher wünschte als Schirmherrin der Schau einen guten Verlauf und allen Züchtern weiterhin viel Erfolg mit ihrem Hobby und der Nachwuchsförderung.

Für Heinz Bley, der seit 25 Jahren Mitglied im Verein ist und sich aktiv am Vereinsleben beteiligt, gab es eine Urkunde und eine Plakette als Anerkennung.

Die Bewertung der Zuchttiere durch die Preisrichter zeigte auch diesmal wieder, dass die Züchter ihr Handwerk verstehen. Alle Tiere wurden den drei besten Wertungsstufen zugeordnet. Mit der Vielzahl der ausgestellten Rassen und Farbschlägen gab es in der Endabrechnung demnach auch eine große Anzahl von neuen Kreismeistertiteln zu vergeben (Ergebnisse s. Infobox).