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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Forschung: Geld für exzellente Nachwuchsforscher

03.06.2014

Bad Zwischenahn /Oldenburg Die Stiftung der Metall-Industrie im Nord-Westen (SMNW) hat am Montag in Bad Zwischenahn ihren neuen Stipendiaten Daniel Rosenkranz vorgestellt. Der 27-Jährige erhält zwei Jahre lang, vom 1. April 2014 bis 31. März 2016, monatlich 1200 Euro für die Anfertigung einer Dissertation an der Universität Oldenburg.

„Wir wollen exzellenten Nachwuchs fördern“, sagten die anwesenden Vorstandsmitglieder der Stiftung, Michael Waskönig (Vorsitzender), Jürgen Lehmann (Stellvertreter) und Valentin Jug. Seit 2007 verfolgt die Stiftung das Ziel mit dem „Nord-West-Metall-Stipendium“ exzellente Promotionen an der Universität Oldenburg zu unterstützen. Voraussetzung für die Gewährung eines Stipendiums ist ein ausgezeichneter Studienabschluss in einem beliebigen Studiengang, wobei das Promotionsthema eine gewisse Relevanz für die Metall- und Elektroindustrie aufweisen müsse, wie Lehmann erläuterte.

Der gebürtig aus Cottbus stammende Daniel Rosenkranz hat seinen Masterabschluss in Chemie an der Universität Oldenburg gemacht. In seiner Disseration will der 27-Jährige die Langzeitstabilität von Silbernanodraht-Netzwerk-Elektroden untersuchen und ein Kontrollsystem von der Synthese bis zur fertigen Elektrode entwickeln. Silbernanodrähte gelten als eine der Zukunftstechnologien bei der Entwicklung von Solarzellen und Displays.

„Das Stipendium hat mir schon sehr bei meiner Promotion geholfen“, sagte Jörn Bruns. Der 28-jährige Chemiker wurde bis November 2013 von der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen mit einem Stipendiat bei seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Bereich Festkörperchemie unterstützt. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre es schwierig gewesen, in diesem Arbeitskreis zu diesem Themenfeld an der Universität Oldenburg zu studieren.

Die Bedeutung der finanziellen Unterstützung für ihre Promotion und ihre wissenschaftliche Arbeit unterstrichen am Montag auch die beiden aktuellen Stipendiaten der Stiftung, die Physiker Maria Tschikin und Christian Gutsche. Das Stipendium der 27-jährigen Tschikin, die kürzlich ihre Arbeit im Bereich theoretische Physik abgeschlossen hat, endet im Juni 2014. Das Stipendium des 28-jährigen Gutsche, der im Bereich Energiespeicher promoviert, läuft noch bis Ende November 2014.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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