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Geldsegen für Krankenhaus

Die „Stroke Unit“ des Evangelischen Krankenhauses ist in der Stadt einzigartig: Schlaganfallpatienten bekommen eine Akut-Therapie, im Idealfall kann durch rechtzeitige Behandlung dafür gesorgt werden, dass ein beim Schlaganfall im Hirn auftretendes Blutgerinnsel komplett aufgelöst wird.

Um diese Sofort-Therapie weiter ausbauen zu können, dürfen sich die Verantwortlichen über eine Spende von 10 000 Euro freuen. Der Geldsegen stammt aus den Händen des Bezirksverbands Oldenburg, der das Kapital von 27 Stiftungen verwaltet. In diesem Fall setzt sich die Summe aus der Hayenstiftung, der Hausmann-Johann-Grube-Dalsper-Stiftung und einer Zustiftung des Oldenburgischen Generalfonds zusammen. Übergeben wurde sie von Joachim Gruben (Stiftungsverwaltung) und Frank Diekhoff (Geschäftsführer Bezirksverband). Neurologie-Chefarzt Prof. Dr. Andreas Engelhardt erklärte, das Geld werde in den Ausbau der Station investiert. Derzeit stehen vier Betten zur Verfügung, eine Erweiterung auf sechs ist in Planung. Im vergangenen Jahr wurden allein auf der Stroke-Station 717 Patienten versorgt, im gesamten Krankenhaus waren es 1250. „Die Spende wird uns helfen, den Weg zum Ausbau schneller gehen zu können“, sagte Dr. Gyde Jungjohann, Medizinischer Vorstand des Evangelischen Krankenhauses.

Schließlich sei solch eine Station nur mit erheblichem Aufwand zu betreiben. Sowohl das besonders geschulte Personal um Oberarzt Dr. Jens Thomsen, Assistenzarzt Björn Meyer und Therapeuten aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie sowie Physiotherapie als auch der hier erforderliche technische Aufwand lassen hohe Kosten entstehen.

Diese haben zwar Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Die nach Angaben der Mediziner guten Therapie-Ergebnisse reduzieren jedoch Folgekosten in einem Maße, dass es nicht nur für Patienten, sondern auch finanziell eine wichtige Station ist.

Freundschaftstreffen

Wichtig ist für die Mitglieder des Oldenburger Shanty-Chors das Freundschaftstreffen mit dem Shantychor Sassnitz aus dem Partnerschaftslandkreis Oldenburgs. Von Freitag bis Sonntag haben sich die Gruppen getroffen, eine gemeinsame Kohlfahrt veranstaltet und die Vorstellung „Piraten“ im Staatstheaters besucht. Auch ein Empfang im Rathaus mit Bürgermeisterin Rita Schilling stand auf dem Programm. Doch im Mittelpunkt war eins: Freundschaft.

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