Frankfurt - Die Menschen rund um den Globus sind so reich wie nie – allerdings ist das Vermögen ungleich verteilt. Nach einer Untersuchung des Versicherungskonzerns Allianz stieg das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte 2014 um 7,1 Prozent auf den Rekordwert von 136 Billionen Euro. „Damit könnten die privaten Haushalte sämtliche Staatsschulden der Welt ungefähr dreimal tilgen“, sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.
Er betonte aber auch, dass diese Vermögen nach wie vor sehr ungleich verteilt sind: „Durchschnittlich entfallen in den von uns untersuchten 53 Ländern auf die ärmere Bevölkerungshälfte nur etwa fünf Prozent der Vermögenswerte.“ In Deutschland legte das private Brutto-Geldvermögen um 4,2 Prozent zu.
