Hude - Fast eine halbe Milliarde Euro versprach das Land Niedersachsen am vergangenen Dienstag für kommunale Investitionen, 177 097,74 Euro sollen an die Gemeinde Hude gehen. „Das ist mal was Erfreuliches“, ist Olaf Hespe, Kämmerer der Gemeinde, entzückt. Das sei auch eine Größenordnung mit der man etwas anfangen könne, das hätte man in der Gemeinde nicht erwartet. „Normalerweise geht sowas an finanzschwache Gemeinden und deswegen hatten wir keine Hoffnung“, freut sich Olaf Hespe. Man sei daher angenehm überrascht.
Allerdings stünden die Anforderungen noch aus, für was das Geld verwendet werden könne. Die Gemeinde hoffe darauf, dass man den Geldsegen für laufende Projekte verwenden kann und nicht nur für neue. „Zwischen den Zeilen heißt es, dass es keine großen Vorgaben geben wird“, sagt der Kämmerer. Man habe im Jahr 2009 bereits derartige Erfahrungen mit dem Konjunkturpaket II gemacht.
Gebrauchen könne man die Zuwendung in der Gemeinde auf jeden Fall, denn man habe viel auf dem Zettel. „Vor allem für Bildung und Sport“, erläutert Hespe. „Wir haben noch eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,6 Millionen Euro auf dem Zettel, davon benötigen wir dann weniger“.
Die Gemeinde weiß nun, dass Geld fließen wird, die Planung muss aber so lange warten, bis die Details des „Niedersächsischen Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes“ feststehen. Olaf Hespe hofft auf Aufklärung: „Es wäre schön, wenn wir kurzfristig die genaue Ausgestaltung erfahren würden“.
