Ganderkesee - Die Gemeindeverwaltung prüft, zum Jahresende ein konventionell angetriebenes Fahrzeug ihres Fuhrparks durch ein Elektrofahrzeug zu ersetzen. Voraussetzung sei allerdings, dass ein 50-prozentiger Zuschuss fließt, teilte Klimaschutzmanager Lars Gremlowski kürzlich in der Sitzung des Umweltausschusses mit.

In Absprache mit dem Landkreis soll auch die Infrastruktur für Elektromobile verbessert werden. Dazu soll am Freitag, 17. Juli, ein Workshop im Rathaus durchgeführt werden. Gerade unter Tourismus-Aspekten sollte Ganderkesee Vorreiter sein, meinte Gremlowski.

Arnold Hansen (Freie Wähler) warnte davor, beim E-Auto „vorweg zu galoppieren“. Noch immer gebe es keine genormten Steckdosen. Auch die Förderung für Elektro-Fahrzeuge falle noch zu gering aus. „Die Akkus kosten ein Heidengeld“, ergänzte Heinz-Peter Häger (SPD), der mehr wirtschaftliches Denken bei diesem Thema anmahnte. Eine Vorreiterrolle wünschten sich dagegen Martin Brinkmann (Grüne) und Ralf Eilers (SPD). Rainer Fortmann (FDP) meinte, möglicherweise könnte die Umstellung auf E-Autos das umstrittene Fracking verhindern. Über die Anschaffung eines E-Autos werde die Politik mitentscheiden, sagte die Verwaltung zu.