NWZ
berichtete) kritisierte Richterin Dorothea Schunke die Art des Vorgehens, wie im Kulturhof Hude die Einnahmen verwaltet worden seien. Es sei kein angemessener Umgang, wenn Briefumschläge mit Bargeld auf lose Absprachen hin weitergegeben würden, so die Richterin. „Das muss sich die Gemeinde selbst an die Weste nageln, dass ist nicht die Aufgabe des Klägers“, sagte Schunke.Diese Aussage könnte nach Auffassung von Hudes Bürgermeister Axel Jahnz missverstanden werden. „Wir wissen in der Gemeinde sehr wohl, wie wir mit Geld umzugehen haben. Es gibt entsprechende Vorschriften, an die wir uns auch halten“, so Jahnz. Im Fall des ehemaligen Kulturhof-Mitarbeiters habe ein enormer Vertrauensbruch vorgelegen.
