Ganderkesee - Schnittstellen gibt es so einige – die vielleicht wichtigsten: Beide setzen auf Vernetzung und beide fühlen sich dem Gemeinwohl verpflichtet. Nach zwei gemeinsamen Sitzungen stand für die Vorstände der Zukunftswerkstatt Ausbildungsinitiative Ganderkesee, kurz Zwaig, und der Bürgerstiftung Ganderkesee fest, dass man gemeinsame Sache machen wolle. Zunächst einmal räumlich. Seit Anfang September betreiben beide im bisherigen Zwaig-Büro im hinteren Teil des Alten Rathauses, Rathausstraße 24, eine Bürogemeinschaft.
Über die Kooperation informierten am Dienstag die beiden Vorsitzenden Rolf Stiening (Zwaig) und Dr. Hans-Georg Zechel (Bürgerstiftung). Auch inhaltlich wollen die beiden Institutionen zusammenarbeiten. „Wir planen Projekte für behinderte und benachteiligte Jugendliche“, kündigte Stiening an. Wie die Förderung konkret aussehen wird, müsse zwischen den Verantwortlichen noch abgestimmt werden. Unter anderem sei angedacht, sich mit der beruflichen Bildung von Schulabbrechern, schwachen Hauptschülern und Förderschülern zu befassen.
Aus dem Blick verlieren wollen die beiden Einrichtungen die jeweils eigenen Schwerpunkte dennoch nicht. So wird sich Zwaig weiterhin für die berufliche Orientierung Jugendlicher im Landkreis Oldenburg und in der Stadt Delmenhorst engagieren, während die Bürgerstiftung die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde in den Zielfeldern Familienfreundlichkeit, Bildung und ländliche Strukturen im Blick behält.
Die gemeinsame Geschäftsstelle ist als Anlaufpunkt für Bürger immer montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet und telefonisch unter
