Oldenburg - Pflasterkleben oder Wespenstiche kühlen: Das sind die Standards, mit denen sich die Kräfte der Johanniter Unfallhilfe Oldenburg bei Stadtfesten zu beschäftigen haben – und all diese Fälle werden in den internen Statistiken auch nicht weiter dokumentiert. Darüber hinaus fielen allerdings auch 61 weitere Behandlungen an den drei Stadtfesttagen an. Das sind beispielsweise Wunden, die genäht werden müssen, drängende Krankentransporte (15) – oder auch mal lebensbedrohliche Situationen. Eine junge Frau musste so in Oldenburgs Stadtmitte am Freitagabend wohl aufgrund eines übermäßigen Alkoholkonsums intubiert und beatmet werden, dies allerdings auch mit Erfolg. Etwa 30 Einsatzkräfte des Ortsverbands Oldenburg – Unterstützung gab es aus Ahlhorn und auch vom Deutschen Roten Kreuz – waren ständig vor Ort, mehr als 50 insgesamt für die feiernde Masse da. Die Oldenburger Einsatzleiter Karsten Akkermann, Benjamin Hibbeler und Markus Maas zogen ein positives Fazit.
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