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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gerangel um Spitze der Kammer dauert an

19.04.2008

OLDENBURG Das Gerangel um die künftige Führungsspitze der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) dauert an. Nach der im Raum Oldenburg/Ostfriesland/Emsland für Verärgerung sorgenden Kampfabstimmung um den Landvolk-Kandidaten für das Präsidentenamt geht es jetzt auch um den von der Arbeitnehmerseite gestellten Vizepräsidenten. Die Entscheidung soll im Mai fallen. Wie es aussieht, wird ein Mediator vermitteln.

Favorit ist Manfred Rauert, Förster in Dwergte (Kreis Cloppenburg). Jedoch gibt es auch auf Hannoveraner Seite Interessenten.

Arendt Meyer zu Wehdel war von der hannoversch geprägten Landvolk-Mehrheit in einer Kampfabstimmung mit 33:9 Stimmen gegen LWK-Präsident Friedrich Scholten als neuer Präsidentschafts-Kandidat gekürt worden. Nach früheren Absprachen (ohne Schriftliches) war Scholten aber als Präsident „ausgemacht“.

Vizepräsident (Arbeitnehmer) ist neben Rauert Siegfried Hensel (Wolfenbüttel). Er kandidiert nicht mehr. Die Hannoveraner haben in der Kammerversammlung bei den Arbeitnehmern aber eine Mehrheit von 27:19 (mit Hinzugewählten sogar 33:23). Anders als bei den Arbeitgebern, wo vor allem im „grünen Gürtel“ pikanterweise Alternativlisten kursieren sollen, gibt es auf Arbeitnehmer-Seite eine „Friedenswahl“: Es so viele Kandidaten wie Plätze.

Die Wahllisten für die Versammlung seien weitgehend in trockenden Tüchern, sagt Thomas Hartmann (Hann. Münden), der bei der Fusion hannoverscher Arbeitnehmer-Sprecher war. Er sagt: „Rauert gehört mit aufs Papier, wenn es um den Vizepräsidenten geht." Er betont aber, dass es regionale Festlegungen nicht geben dürfe. Das meint auch Martin Meinerling (Bösel), Sprecher auf Oldenburger Seite. „Es kommt nicht auf die Region an sondern auf die Person.“ Rauert habe seine „Sache sehr gut gemacht", es gebe keinen Grund, ihn nicht zu wählen.

Wegen der Wahllisten und auch für die Vorbestimmung des Vizepräsidenten will die Gewerkschaft IG BAU (Hannover und Oldenburg), die zuvor dem Christlichen Gewerkschaftsbund einvernehmlich vier bzw. fünf Sitze überließ, einen Mediator einsetzen. Hans-Peter Weidel aus Schleswig-Holstein hat erste Vorgespräche geführt. In vier Wochen ständen die Kammermitglieder auf Arbeitnehmerseite fest. Dann werde „über die Personen abgestimmt“. Eigentlich, so Weidel, wäre Rauert Vize, „doch es gibt mehrere Interessenten“. Dazu zählt auf Hannoveraner Seite Heinrich Grupe (Deensen).

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