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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Geschäft mit Metallschrott zunehmend lukrativ

08.08.2006

BREMEN /WILHELMSHAVEN /LEER Kostspielige Investitionen führen zu Konzentrationsprozessen. Jade Stahl will seine Position in Bremen stärken.

Von Jörg Schürmeyer BREMEN/WILHELMSHAVEN/LEER - Die Verwertung von Stahlschrott entwickelt sich zu einem immer lukrativeren Geschäft. Rund 48 bis 49 Millionen Tonnen Roheisen werden jährlich in Deutschland produziert. Allein 21 Millionen Tonnen davon kommen durch Metallrecycling wieder in Umlauf. Experten erwarten ein Wachstum von 19 Prozent für die nächsten fünf Jahre. „Anders als etwa Kunststoff ist Stahl zu fast 100 Prozent recyclebar und kann in gleicher Qualität immer wieder verwertet werden“, erklärt Kurt Lange, Geschäftsführer des Wilhelmshavener Unternehmens Interseroh Jade Stahl GmbH.

Waren bislang vor allem Familienbetriebe am Markt vorherrschend, führt die notwendige Anschaffung kostspieliger moderner Schreddermaschinen und Schrottpressen zu einem Konzentrationsprozess auch auf diesem Markt. So hat jetzt Jade-Stahl die traditionsreiche Bremer Erwin Meyer Metallrecycling GmbH übernommen. Das Unternehmen firmiert künftig unter Interseroh Erwin Meyer Metallrecycling GmbH.

„Da wir bei der Aufbereitung und Verwertung von Stahl standortgebunden sind, können wir nur durch Zukäufe wachsen“, erklärt Lange. Durch den neuen Standort wolle man seine Position in Bremen und im Umland stärken. Schon am Mittwoch stehe in Braunschweig der nächste Zukauf an.

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Jade Stahl gehört wie auch das Leeraner Unternehmen Evert Heeren zur Kölner Interseroh AG. Mit rund 3,3 Millionen Tonnen gehandeltem und verarbeitetem Metallschrott ist Interseroh nach eigenen Angaben die Nummer zwei auf dem deutschen Markt (hinter TSR aus Bottrop mit sechs Millionen Tonnen). Vom Gesamtumsatz der Interseroh AG (2005: eine Milliarde Euro) entfallen rund 70 Prozent auf den Bereich Metallrecycling.

Jade Stahl selbst organisiert den Handel, die Aufbereitung und Verwertung von jährlich über 140 000 Tonnen Eisen- und Stahlschrott sowie Nichteisen-Metallen zu höherwertigen Rohstoffen und versorgt damit Gießereien und Stahlwerke. Durch den Ausbau des Standortes Bremen erwartet Lange auch Synergieffekte: „Aufgrund der räumlichen Nähe etwa zum Stahlwerk Bremen als einem unserer Hauptabnehmer, sind wir künftig in der Lage, unsere Transportkosten zu senken.“ Er kündigte Investitionen in nicht genannter Höhe in den neuen Standort an. Die 36 Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden. „Mittelfristig erwarten wir die Beschäftigung von rund 50 Mitarbeitern“, so Lange.

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