Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Wirtschaft Gewerbegebiet in idealer Lage

Hude/Neuenwege - Insgesamt 130 Menschen werden einmal im Gewerbe- und Industriegebiet Holler-Neuenwege arbeiten, wenn alle Unternehmen, die hier Grundstücke erworben haben, ihren Betrieb aufnehmen. Direkt an der Stadtgrenze zu Oldenburg und in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle Oldenburg-Hafen, hat die Gemeinde Hude 6,4 Hektar Gewerbefläche erschlossen. Davon ist alles komplett belegt, freut sich Hudes Wirtschaftsförderer Roland Arndt.

Jetzt, wo die ersten Hallen der Unternehmen aus dem Boden wachsen, kommen weitere Anfragen, ob noch etwas frei sei, sagt Arndt. Das muss er derzeit leider verneinen. „Weil der Standort so gut ist“, betont Arndt, bemühe sich die Gemeinde nach wie vor aber sehr intensiv um Erweiterungsflächen.

30 neue Arbeitsplätze

Die größte Fläche in Holler-Neuenwege hat das Unternehmen Refood erworben, Spezialist für die Entsorgung von Küchen- und Speiseabfällen, gebrauchten Speiseölen und Frittierfetten sowie überfälliger Lebensmittel. Insgesamt sind es knapp 29 000 Quadratmeter, auf denen das Unternehmen, das bislang in Altmoorhausen auf rund 6000 Quadratmetern zu Hause ist, bis Mitte 2017 seine Tätigkeit in Holler-Neuenwege aufnehmen will.

Es sei schön, dass es gelungen sei, das Recycling-Unternehmen in der Gemeinde zu halten. Durch die Erweiterungsmöglichkeiten am neuen Standort werde Refood von 50 auf 80 Mitarbeiter wachsen. Das seien 30 Arbeitsplätze, die nicht nur verlagert, sondern ganz neu geschaffen würden, freut sich Roland Arndt.

Refood werde außerdem an seinem jetzigen Standort in Altmoorhausen mit einer Tochterfirma weitermachen.

Knapp 20 000 Quadratmeter hat die Firma Plömacher in Holler Neuenwege erworben. Auf dem Grundstück ist die erste Halle schon fast fertig. Arbeitsfelder der Firma, die aus Metjendorf kommt, sind die Entsorgung und das Recycling von Papier, Kunststoffen und Grünabfällen. Zweites Standbein ist die Container-Reparatur. Plömacher beschäftigt 15 Mitarbeiter.


Außerdem wird sich die Firma Foelling Transporte (Logistik im Bereich Sanitätswaren) auf 4900 Quadratmetern ansiedeln (12 Mitarbeiter). 5000 Quadratmeter sind für eine Fahrschule vorgesehen, die hier die Lkw-Ausbildung, eine Tankstation und eine Lkw-Waschanlage betreiben möchte (acht Mitarbeiter).

Dachdecker baut schon

Der Dachdeckerbetrieb Weerts zieht mit zehn Mitarbeitern von Hatten nach Holler-Neuenwege um und ist bereits dabei, Halle und Büros zu errichten. Die Firma Wilzek Elektro (5 Mitarbeiter) zieht ebenfalls von Oldenburg nach Holler-Neuenwege.

Laut Roland Arndt wollen alle Unternehmen in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen.

Was das schnelle Internet angeht, das für viele Unternehmern wichtig ist, geht Arndt davon aus, dass bis Ende 2017 im Zuge der Breitbandinitiative des Landkreises in Holler-Neuenwege Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden können. Holler-Neuenwege und das Gewerbegebiet Kirchkimmen, ebenfalls in der Gemeinde Hude, gehören laut Arndt im Zuge der Breitbandinitiative jedenfalls zu den zehn Gewerbegebieten im Landkreis mit hoher Priorität.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden