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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gewerkschaften wollen Grube mittragen

07.04.2009

FRANKFURT /HOYKENKAMP Der Weg für die Berufung des neuen Bahnchefs Rüdiger Grube ist frei. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA kündigten nach einem Treffen mit dem Daimler-Manager an, ihn bei der Wahl zum Vorstandschef im Aufsichtsrat mitzutragen.

In wichtigen Fragen habe es eine Übereinkunft mit Grube gegeben, sagte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner. So solle die bundeseigene Bahn „nur als integrierter Konzern fortgeführt“ und die Datenaffäre „völlig aufgeklärt“ werden, notfalls mit weiteren personellen Konsequenzen.

Der 57 Jahre alte Grube soll sein neues Amt als Nachfolger des scheidenden Hartmut Mehdorn am 1. Mai antreten. Für die Wahl im Aufsichtsrat gab es noch keinen Termin.

Transnet und GDBA verständigten sich mit Grube und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) auf ein gemeinsames „Memorandum zur Zukunft und Ausrichtung der Deutschen Bahn AG“. Darin enthalten ist auch ein Bekenntnis zum langfristigen Erhalt des konzerninternen Arbeitsmarkts „als Garant für Beschäftigung und sichere Arbeitsplätze“.

Zur Struktur der Bahn hält das Memorandum fest: „Eigentümer und Gewerkschaften bekennen sich zum integrierten Konzern als Geschäftsmodell auch der Zukunft.“ Kirchner: „Wir werden nicht nur die SPD, sondern auch die CDU/CSU nach der Bundestagswahl daran messen, wie weit sie bereit sind, diese Vereinbarung einzuhalten.“ Teile der Union und die FDP wollen das Schienennetz vom Fahrbetrieb der Bahn trennen, um so mehr Wettbewerb zu erzeugen.

Grube selbst äußerte sich nach dem Treffen nicht näher. Er sagte nur: „Die Gespräche sind sehr gut gelaufen.“

Der designierte neue Bahnchef war vor seiner Karriere bei EADS und Daimler kurzzeitig auch im Nordwesten beruflich aktiv. Ab Oktober 1985 war Grube für einige Monate beim Luft- und Raumfahrtkonzern MBB in Hoykenkamp (Landkreis Oldenburg) im Bereich Industrieentwicklung tätig.

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