Brake - Teile des mit dem krebserregenden Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 vergifteten Mais, der noch immer im Hafen von Brake (Kreis Wesermarsch) lagert, kommen womöglich wieder in den Umlauf.
Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) hat dem Hamburger Handelshaus Toepfer, dem der Mais gehört, die Genehmigung erteilt, die insgesamt 10 000 Tonnen in kleinere Partien aufzuteilen und beproben zu lassen. Bislang seien 39 Partien zu je 20 Tonnen gebildet worden, teilte Laves-Sprecherin Hiltrud Schrandt mit. Bei der Untersuchung hätten sich nur vier Partien als unbedenklich erwiesen; sie dürften weiterhin als Futtermittel verwendet werden. Die anderen 35 Partien seien belastet und müssten fachgerecht entsorgt werden. Wie das geschehen soll, muss Toepfer dem Laves bis Donnerstag mitteilen.
