GLAßDORF - Zum Feldbegang konnte der Vorsitzende des Ortslandvolkvereins Bösel, Günter Wienöbst, am Donnerstagabend neben den Mitgliedern auch Dr. Josef Kuhlmann und Ludger Holzenkamp von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen aus Cloppenburg begrüßen. „Der Feldbegang erfolgt jedes Jahr“, erklärt Dr. Kuhlmann, der bei der Behörde für den Ackerbau zuständig ist. Dabei werde auf den Stand der Kulturen, Besonderheiten und die Ertragserwartungen eingegangen. Holzenkamp ist für den Wasserschutzbereich zuständig.

Gesprochen wurde anlässlich des Plattdeutschen Jahres in Bösel auf Plattdeutsch.

Gestartet war die Gruppe auf dem Hof Jöring in Glaßdorf. Mit Traktoren ging es zu den Maisflächen von Josef Ronnebaum, der Weizenfläche von Josef Albers, der W-Tritikalefläche von Günter Wienöbst, der Weizen-Roggenfläche von Matthias Kock, der Weizen-Gerstefläche von Klaus Peckskamp und der W-Rapsfläche von Josef Albers. Anschließend zog Kuhlmann Bilanz: „Durch die günstige Witterung im Mai und Juni ist der Stand beim Getreide hervorragend, obwohl Weizen und Gerste im Winter unter dem starken Frost gelitten haben.“ Das Getreide habe sich aber durch die kühle und feuchte Witterung im Mai und Juni erholen können. „Ich rechne beim Getreide mit einem guten Ertrag“, so Kuhlmann. Der Mais habe unter der Witterung gelitten, aber hier sei „noch nichts verloren“. Zur Ertragserwartung könne man erst im August etwas sagen, wenn der Mais in Blüte stehe.

Auf neue Vorschriften zur Düngung ging Ludger Holzenkamp ein.

Der Feldbegang endete mit einem gemütlichen Beisammensein. Die Landjugend Bösel hatte ein Grillbüfett vorbereitet.