Godensholt - Der Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Apen-Augustfehn traf sich zu einer Tierbesprechung in Godensholt bei Gisela und Uwe Kolbe. Zwei Stunden diskutierten die Vereinsmitglieder über Hühnerrassen und über die Kriterien für ein „gutes“ Huhn.
Die Tierbesprechung führte Vereinsmitglied Heinz de Vries, der seit vielen Jahren Preisrichter und Experte für Hühner ist. Als erstes diskutierten die Mitglieder die Wertigkeit der Sachsenenten, die sich durch eine kräftige Landentenform und einem langen, breiten Körper auszeichnen.
Sie sind eine Kreuzung von Rouenenten, Deutschen Pekingenten und Pommernenten. Danach ging es thematisch um die Orpingtonenten. Dieses Tier ist eine Zweinutzungsente, die einen guten, reichlichen Fleischansatz mit geringem Fettgehalt und einer ansehnlichen Legeleistung verbindet.
Weiter ging es mit den silberfarbigen Zwerg-Wyandotten. Deren Schwanz hufeisenförmig, körperbreit und so hoch wie das Auge sein sollte. Der Rosenkamm sollte idealerweise der Nackenlinie folgen.
Die nächste Hühnerrasse war die Appenzeller Spitzhaube (siehe Bild). Diese hat nur kleine Kehllappen und statt eines Kammes besitzt sie zwei kleine Hörner, einen sogenannten Hörnerkamm. Die Appenzeller Spitzhaube ist ausgesprochen lebhaft und vital.
Zum Ende des Treffens ging es um den Zwerg-Orpington. Dies ist eine in Deutschland entstandene Zwerghuhnrasse. Die Hühner haben einen gedrungenen, massigen Körperbau und werden wegen ihrer kompakten Form oft als „Würfel“ bezeichnet.
Bei einem Grillbuffet beendeten die Vereinsmitglieder ihr Treffen.
