GöDENS - 16 Kinder und Jugendliche ließen sich im vergangenen Jahr fast 1000 Stunden ausbilden. Dafür erhielten sie eine Menge Lob.
Von annette Kellin
GÖDENS - Neue Akzente wurden im vergangenen Jahr bei der Jugendfeuerwehr in Sande gesetzt. Der Jugendfeuerwehrwart der Gemeinde, Andreas Berger, zog auf der Jahreshauptversammlung jetzt eine Bilanz des ersten Jahres unter seiner Leitung.Zum ersten Mal wurden Jugendliche, die mit besonderem Eifer dabei sind, mit Auszeichnungen belohnt. Jaron Stephan und Daniel Fast hatten jeweils an 57 Diensten von insgesamt 65 im vergangenen Jahr teilgenommen. Dennis Berger war 61 Mal dabei und den größten Eifer zeigte Nils Berger mit 63 Diensten.
„Es ist mir ja schon beinahe peinlich“, meinte Andreas Berger, als er seine Söhne auszeichnete. Andererseits merkte man ihm den Stolz an, denn nach eigenen Aussagen stecke nicht die strenge Hand des Vaters hinter diesem Fleiß, sondern eigener Enthusiasmus.
Weiterhin zeichnete Andreas Berger Jens Pruin aus. Zum Ende des Monats scheidet der Feuerwehrmann aus Altersgründen aus der aktiven Wehr aus und damit eigentlich auch als Betreuer der Jugendwehr. Er stellte allerdings einen Antrag auf eine Sondergenehmigung, denn er ist mit Leib und Seele bei der Arbeit mit dem Nachwuchs. Er sei einer der wenigen, der sogar nach einem Zeltlager noch richtig fit sei, berichtete Berger.
Zur Jugendwehr gehören zurzeit 16 Mitglieder, zwei davon sind Mädchen. Imke Adden erreichte die Altersgrenze und wechselte in die aktive Abteilung. Die Kinder und Jugendlichen leisteten 989 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung, 935 Stunden allgemeine Jugendarbeit und waren 1872 Stunden auf Fahrten und Lagern.
Der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Langer lobte ihre Arbeit: „Macht weiter so, ihr seid der Garant für unsere Zukunft.“ Beim Übertritt in die aktive Wehr könne man immer wieder feststellen, dass die Jugend über ein solides Grundwissen verfüge.
Der Gemeindebrandmeister Werner Keller übergab den jungen Leuten neue Wetterschutzjacken, die für jede Witterung geeignet sind. Einige Sponsoren hatten die Anschaffung der hochwertigen Jacken möglich gemacht. Bürgermeister Josef Wesselmann betonte die Bedeutung der Feuerwehr, „das haben wir gerade jetzt bei dem Sturm wieder gesehen“.
