GRABSTEDE - Der Krippenanbau beim Kommunalen Kindergarten in Grabstede ist fertiggestellt. Zu diesem Anlass laden die Leitung der Einrichtung um Sigrid Menzel-Goldenstein und die Gemeinde Bockhorn die Bevölkerung zu einem „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 19. Juni, 14 bis 17 Uhr ein. Die offizielle Einweihung erfolgt um 13.30 Uhr. Der Förderverein des Kindergartens wird in einer Cafeteria Kuchen, Tee, Kaffee und andere Getränke anbieten. Für Kinder wird ein Spezialprogramm mit Malschleuder, Basteln, Entenangeln und Edelsteinziehen organisiert.
Sigrid Menzel-Goldenstein präsentierte jetzt eine Konzeption mit der Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte im Kommunalen Kindergarten, daran mitgearbeitet hatten Kirsten Janssen, Fine Hollander-Müller, Kerstin Hopp und Sandra Krettek. Träger der 1992 geschaffenen Einrichtung ist die Gemeinde Bockhorn. Es gibt zwei Vormittagsgruppen (8 bis 12 Uhr) sowie die Krippengruppe (13 bis 17 Uhr) mit Früh- und Spätdienst je nach Bedarf. In der neuen Krippe „Spatzennest“ werden bis zu 15 Kinder im Alter von neun Monaten bis drei Jahre von drei pädagogischen Fachkräften betreut.
Zu den Zielen der sozialpädagogischen Arbeit gehört es, den Kindern einen geschützten Raum anzubieten, in dem sie sich wohlfühlen können. Sie sollen lernen, selbstständig zu entscheiden und zu handeln, soziale Kontakte und soziales Lernen zu pflegen und Konflikte möglichst eigenständig zu lösen. Sigrid Menzel-Goldenstein: „Diese Ziele versuchen wir durch eine partnerschaftliche, aber auch konsequente Handlung den Kindern näher zu bringen. Wir sind ihnen gegenüber ehrlich, zeigen eigene Stimmungen und verstellen uns nicht. In angebrachten Situationen werden die Kinder von uns gelobt und erfahren Anerkennung. So spüren sie, dass wir sie ernst nehmen.“
Es gibt einen umfangreichen Angebotskatalog mit musikalisch-rhythmischen Aktionen, einem hauswirtschaftlichem Bereich, Bewegungserziehung, Mal- und Gestaltungsangebote sowie eine Förderung im sprachlichen Kompetenzbereich. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den Eltern: „Ein regelmäßiger Austausch über die Kinder mit den Eltern ist unumgänglich“, ob in aktuellen Tür- und Angelgesprächen, Elternabenden oder Informationsveranstaltungen.
Für die Krippe wurde ein Konzept mit dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ verfasst mit ausführlichen Aufnahmegesprächen, einer speziellen Eingewöhnungs- und darauf folgenden Stabilisierungsphase. Die Kinder erleben in der Krippe einen Tagesablauf, der durch feste Zeiten und Rituale strukturiert ist. Dazu gehören eine liebevolle Begrüßung, Freispiel- und Bewegungszeit, gemeinsame Vesper und Aktivitäten mit pädagogischen Schwerpunkten.
