Ahlhorn - Mit einer weiteren Investition im Millionenbereich stärkt das Unternehmen Gräper den Standort Ahlhorn und sichert Arbeitsplätze in der Region.
Offiziell eingeweiht wurde am Freitagmittag im Kreis der Mitarbeiter und der beteiligten Firmen die neue, mehr als 2000 Quadratmeter große Produktionshalle, auf dem Werksgelände in Ahlhorn.
„Wir haben in die Zukunft investiert, denn wir wollen sie aktiv mitgestalten“, betonte der Sprecher der Geschäftsführung, Christian Lange.
Die Nachfrage nach den individuell gefertigten Versorgungsstationen werde sich, nicht zuletzt wegen der Energiewende, weiter fortsetzen. Der Ausbau der Fertigungsmöglichkeiten im Ahlhorner Werk bedeute mehr Flexibilität, um der dynamischen Nachfrage der Kunden aus dem In- und Ausland gerecht zu werden.
Die neue Fertigungshalle ermögliche effektives Arbeiten dank modernster Technik, Ganz nach den Wünschen der Kunden.
Gräper fertigt die verschiedensten Versorgungsstationen für die Stromverteilung, „von welcher Energiequelle auch immer“, so Lange.
Bei Bedarf würden die Stationen bereits im Werk mit den neuesten elektrischen Komponenten ausgestattet. Gräper biete dabei modernste Sicherheits- und Kommunikationstechnik.
Die tonnenschweren Stationen können mit Hilfe von zwei unter der Hallendecke montierten Schwerlastkränen problemlos und sicher transportiert und auf Schwertransporter verladen werden.
Große Innovationskraft
Landrat Frank Eger, der neben Großenknetens stellvertretendem Bürgermeister Jürgen Hellbusch und dem Ersten Gemeinderat Klaus Bigalke die Glückwünsche zur Halleneinweihung überbrachte, lobte die Innovationskraft, den unternehmerischen Mut und den Weitblick der Firma Gräper. Das Unternehmen sei international anerkannt als verlässlicher Partner für die Energieversorgung.
„Mittelständische Unternehmen wie die Firma Gräper sind das Rückgrat unserer Wirtschaft“, stellte Eger heraus. Er begrüßte Gräpers Bekenntnis zum Standort Ahlhorn. Gerade Produktionsstandorte seien wichtig für Arbeitsplätze.
Als „ein Unternehmen, das etwas tut“, bezeichnete Bürgermeister Jürgen Hellbusch die Firma Gräper. Die Erfolgsgeschichte haben eine besondere Bedeutung auch für die Gemeinde Großenkneten. Die Gemeinde habe Gräper auch bei den jüngsten Erweiterungsplänen unterstützt und die erforderliche Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan auf den Weg gebracht.
350 Mitarbeiter vor Ort
Geschäftsführer Christian Lange lobte denn auch die pragmatische, lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Gemeinde und Landkreis. Der Standort Ahlhorn bietet das richtige Umfeld und qualifizierte Mitarbeiter, so Lange.
Zurzeit sind es rund 350 Mitarbeiter allein in Ahlhorn. Die Zeichen stehen laut Lange weiter auf Wachstum.
Insgesamt beschäftigt Gräper an mehreren Standorten derzeit knapp 700 Menschen. Erwirtschaftet wird ein Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro.
