Hamburg - Die unsichere Lage in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland belasten den norddeutschen Groß- und Außenhandel. Zwar verzeichnete die Branche im zweiten Quartal immer noch leicht steigende Umsätze, doch das Wachstum verlangsamte sich von 3,5 auf 1,2 Prozent, teilte Hans Fabian Kruse vom Branchenverband AGA am Dienstag nach einer Betriebsbefragung mit.

Die Perspektiven für den Rest des Jahres beurteilten die Firmen zuversichtlich, aber doch nicht so positiv wie noch im Frühjahr. 54,3 (Vorquartal: 56) Prozent erwarten steigende Umsätze, ein knappes Viertel auch mehr Gewinn. 58 (61) Prozent sind insgesamt optimistisch gestimmt. Verbandsgebiet sind Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.