Eversten - Die Ausmaße der Baugrube am Sodenstich sind gewaltig: 50 mal 50 Meter in der Fläche und 3,20 Meter tief. Zwei Bagger fressen sich durch den Sand und füllen damit sechs riesige Laster, die im Pendelverkehr zu einer Fläche an der Autobahn unterwegs sind.

„Der große Bagger ist fürs Grobe zuständig, der kleine übernimmt die Feinarbeit am Grund der Baugrube“, erzählt Bauherr Lambert Lockmann. In der Tiefgarage finden später 25 Autos Platz. Die Einfahrt führt über den Sodenstich. Eine Spundwand sichert das Haus auf dem Nachbargrundstück ab.

Vor gut vier Wochen hat er von der Stadtverwaltung die Baugenehmigung für das Projekt erhalten. Potenzielle Käufe für die vier Mehrfamilienhäuser, die jeweils einzeln verkauft werden, und das Einfamilienhaus hat er bereits. „Wenn die Teilungserklärung da ist, geht’s zum Notar“, freut sich der Bauunternehmer über den Erfolg des Projekts.

Im Herbst 2017 sollen die 28 Wohnungen mit ein bis drei Zimmern und einer Größe von 43 bis 118 Quadratmetern bezugsfertig sein. Die Häuser werden in einem historisierenden Baustil als Putzbau mit Bossen­ecken errichtet. Sechs Millionen Euro investiert Lockmann. Eine Etage ist jeweils barrierefrei ausgebaut. In den Häusern gibt es jeweils einen Fahrstuhl. Das Einfamilienhaus am südlichen Rand des Baufeldes wird laut Lockmann nach dem Vorbild des klassizistischen Hauses Theaterwall 24a gebaut.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg