Hannover - Das Dorfentwicklungsprogramm der niedersächsischen Landesregierung wird immer stärker nachgefragt. Mit 19 neu aufgenommenen Dorfregionen werden inzwischen 304 Dorfentwicklungsverfahren gefördert, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Montag. Von 2014 bis 2020 stünden für die Entwicklung des ländlichen Raumes rund 116 Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit.
Ein Schwerpunkt der Dorfentwicklung liege darin, den demografischen Veränderungen in den Orten zu begegnen, hieß es aus Hannover. So solle das Programm Ortskerne wiederbeleben und möglichst vielfältige Angebote für die Bevölkerung erhalten. Zugleich sollen Leerstände in Wohngebäuden minimiert werden, um so langfristig den Bedarf an Neubausiedlungen zu reduzieren.
Bei der Förderung werde auf Stärken der Siedlungen wie Identität, Gemeinwesen, Solidarität, Eigenverantwortung und Engagement gesetzt.
