Vechta/Damme - Belegte Brötchen, auf denen sich eine bislang unbekannte, möglicherweise unverträgliche Substanz befand, haben am Dienstag in Steinfeld (Kreis Vechta) einen Großeinsatz für mehr als 150 Rettungskräfte ausgelöst. Nachdem etwa 25 Mitarbeiter einer Firma für Kunststofftechnik vormittags von den als Geschenk deklarierten Brötchen gegessen hatten, war ihnen aufgefallen, dass sich darauf eine unbekannte Substanz befand.

Daraufhin begaben sich elf der Betroffenen ins Krankenhaus St.-Elisabeth-Stift in Damme (Kreis Vechta). Die dortigen Ärzte informierten umliegende Kliniken, und baten um Unterstützung. Am Abend waren noch 18 Personen stationär in Krankenhäusern im Kreis Vechta sowie in der Stadt Diepholz aufgenommen. Sie zeigen keine Vergiftungssymptome. Jedoch bleiben sie für 24 Stunden zur Beobachtung in den betreffenden Kliniken.

Am frühen Abend, so Frank Soika, Sprecher der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, wurden die unverzehrten Brötchen per Hubschrauber nach Berlin geflogen. Dort sollen Experten klären, um was es sich bei den kleinen roten Körnern handelt. Auf ein Ergebnis hoffen die Behörden noch in der Nacht.