GROßENKNETEN - „Es ist beachtlich, was ihr Kinder leistet“, lobte stellvertretender Bürgermeister Rolf Jessen beim Besuch der Sternsinger im Rathaus Großenkneten das Engagement der Jungen und Mädchen. An drei Tagen waren 52 Jungen und Mädchen in 13 Gruppen von Haus zu Haus gezogen. 882-Mal klopften sie an die Türen von Familien und Alleinstehenden, Firmen und Behörden, Altenheimen und Polizeidienststellen. Dabei „ersangen“ sie das stolze Ergebnis von knapp 6900 Euro.
In bunten Gewändern und mit einem leuchtenden Stern brachten die Kinder nach christlicher Tradition die Botschaft von der Menschwerdung Gottes in die Häuser. Mit Kreide schrieben sie den Segenswunsch „20* C + M + B + 09“ über die Türen. Das bedeutet: „Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus“.
„In der Gemeinde Großenkneten ist die Sternsingeraktion längst zu einer ökumenischen Aktion geworden“, freute sich Bernd Book vom Organisationsteam. Mädchen und Jungen aller Konfessionen machen sich auf den Weg, um für Not leidende Altersgenossen in den armen Ländern Geld zu sammeln.
Mit den Erträgen aus der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen kann in vielen Projekten in fast 100 Ländern vorwiegend Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden. Unterstützt werden beispielsweise Einrichtungen für Straßenkinder, Waisenhäuser, Kinderhorte, Mädchenwohnheime, Behindertenzentren und Schulen. Die Aktion kommt gut an. „Unsere Sternsinger werden immer sehr freundlich aufgenommen“, so Book. In diesem Jahr habe es allen Beteiligten besonders viel Spaß gemacht, berichtete er.
Im Rathaus gab es natürlich auch eine Spende und ein Körbchen mit Süßigkeiten. Am Dienstag trafen sich zum Abschluss alle Beteiligten zum Frühstück. Hier wurden die Süßigkeiten gerecht an alle Kinder aufgeteilt – ein kleiner Lohn für den großartigen Einsatz aller Beteiligten.
Auch zahlreiche Helferinnen und Helfer waren erforderlich, welche die Fahrdienste und die Begleitung übernahmen. Ihnen dankte Rolf Jessen ebenfalls, wie auch dem Organisationsteam mit Marianne und Bernd Book, Helga Willers und Marion Hoopmann.
