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BETREUUNG Gemeinde verschickt fast 500 Fragebögen

GROßENKNETEN - GROßENKNETEN/KD - Wie groß ist der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren in der Gemeinde Großenkneten? – Dazu soll auf Wunsch des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses eine Befragung aller Eltern mit Kindern unter drei Jahren gestartet werden. Bevor die Umfrage verschickt wird, gibt es am kommenden Montag, 16. Januar, ab 20 Uhr einen Informationsabend im Dorfgemeinschaftshaus am Efeuweg in Großenkneten, zu dem Bürgermeister Volker Bernasko alle Interessierten einlädt.

Gerti Essing, Jugendhilfeplanerin beim Landkreis Oldenburg, konnte als Referentin gewonnen werden. Sie wird allgemein über das Tagesbetreuungsgesetz und dessen Umsetzung im Landkreis Oldenburg berichten. Vorstellen will sie an diesem Abend die unterschiedlichen Betreuungsformen. Zwei Mitarbeiterinnen der Wildeshauser Kinderkrippe sind ebenfalls dabei. Sie werden über ihre Arbeit berichten. Es ist geplant, einen Kurzfilm zu zeigen.

Über ihre Erfahrungen mit einer altersübergreifenden Gruppe berichtet Stefanie Born vom Naturkindergarten Hosüne, wo dieses Modell schon praktiziert wird.

Im Anschluss an die Vorträge haben die Zuhörer Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Wie stellvertretender Sozialamtsleiter Horst Looschen auf Nachfrage der NWZ berichtete, leben in der Gemeinde Großenkneten zurzeit 129 Kinder im Alter von bis zu einem Jahr, 177 Kinder gehören zur Altersgruppe bis zwei Jahre, 162 zur Gruppe bis drei Jahre (Stand: August 2005).


Alle Sorgebrechtigten dieser 468 Kinder erhalten in Kürze den Fragebogen. Die Gemeinde hofft so auf aussagekräftige Zahlen zum Bedarf an Betreuungsplätzen, die Grundlage für weitere Entscheidungen sein sollen. Vorab besteht am Montag die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren.

Unterschiedliche Betreuungsformen sind möglich

Die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf ist in aller Munde. Mehrere unterschiedliche

Betreuungsformen für Kinder unter drei Jahren sind möglich:

Kindertagespflege:

Die Betreuung wird von einer Tagespflegeperson (Tagesmutter) im eigenen Haushalt bzw. in der Familie des jeweiligen Kindes geleistet. Betreuungsumfang und Vergütung können individuell geregelt werden.

Kinderkrippe:

In einer Krippe können maximal 15 Kinder in einer Gruppe durch mindestens zwei Fachkräfte betreut werden. Je nach Einkommen dürfte nach überschlägigen Berechnungen der Gemeinde Großenkneten die monatliche Gebühr zwischen 80 und 210 Euro liegen. Sie ist höher als in einer Kindergartengruppe, da die Kosten pro Kind aufgrund der geringeren Gruppenstärke (15 statt 25) höher ausfallen.

Altersübergreifende Gruppe:

Kinder unter drei Jahren können auch in einer Kindergartengruppe mit betreut werden. Drei Kleinkinder pro Kindergartengruppe sind laut Gemeindeverwaltung schon jetzt möglich. Weitere Kinder unter drei Jahren reduzieren die Gruppengröße dann aber um die Zahl der betreuten Kleinkinder. Bei vier unter dreijährigen Kindern gibt es demnach nur noch 21 statt 25 Regelplätze. Je nach Einkommen liegen die monatlichen Gebühren hier – analog zu den Kindergartenbeiträgen – bei 50 bis 130 Euro.
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