GROßENKNETEN - Das wirkt nach und nicht nur für kurze Zeit, freut sich Rosemarie Pfeifer, Leiterin des evangelischen Kindergartens Regenbogenland in Großenkneten, über den Erfolg der Aktion Fußgänger-Führerschein. Das ist ein unheimlich wichtiger Baustein in der Verkehrserziehung, so Pfeifer.
Bereits das vierte Jahr haben alle künftigen Schulkinder des Regenbogenlandes, das sind 37 in diesem Jahr, gemeinsam mit Polizeioberkommissar Manfred Winterbur und ihren Betreuern das richtige Verhalten im Straßenverkehr geübt. Am Ende gab es eine Prüfung im realen Verkehr und den begehrten Fußgänger-Führerschein.
Mit einem Elternabend am Montag ging es los. Am Dienstag war Übungstag in Theorie und Praxis. Dabei wurde schon einmal gemeinsam die Strecke durch das Dorf abgegangen und wichtige Punkte besprochen. Am Donnerstagvormittag gingen die Kleinen dann in Zweier- und Dreiergruppen durch den Ort. Eltern und Erzieher besetzten die Kontrollposten.
Immer wieder gucken, erst nach links, dann nach rechts und noch einmal nach links. Blickkontakt mit den Autofahrern halten. Und erst über die Straße gehen, wenn die Autos wirklich halten. Das gilt auch, wenn die Ampel grün für Fußgänger zeigt.
Die größte Herausforderung für die Kinder war laut Winterbur die Querungshilfe Efeuweg/Hauptstraße. Hier mussten die Kinder wirklich sehr konzentriert auf den Verkehr achten.
Laut Winterbur machten viele Autofahrer den Fehler, dass sie am Übergang winkten, aber langsam mit ihrem Wagen weiterrollten. Den Kindern werde aber ganz klar gesagt: Stehenbleiben, bis das Auto wirklich stillsteht!
Ich wünsche mir, dass die Eltern jetzt weiter mit den Kindern den Schulweg üben, sagte Winterbur. Das sei sehr wichtig.
