GROSSENSIEL - Während der Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Nordenham (WSV) im neuen vereinseigenen Bootshaus am Sportboothafen in Großensiel hat 1. Vorsitzender Karl-Heinz Osterwohldt die Schaffenskraft und das Engagement der Mitglieder bei noch andauernden ergänzenden Arbeiten an der Halle und auf dem Vereinsgelände gelobt. Dank dieses Engagements seien die Arbeiten im vergangenen Jahr extrem schnell vorangeschritten.
Nachdem erstmalig im Herbst 2010 Boote in der Halle eingelagert worden waren, gelang 2011 der Ausbau des Balkones mit Brüstung und Belag. Auch sind dank privater Spenden weitere Fenster eingebaut worden. Hinzu gekommen sind eine neue Küche, Balkonmöbel und eine neue Heizungsanlage mit Brennwerttechnik sowie Bepflanzungen im Außengelände.
Darüber hinaus ist eine separate Küche für Vereinsgäste eingerichtet worden, weil der neue Vereinsstandort die Attraktivität für durchreisende Kanuten stark erhöht hat.
Doch nicht nur Wassersportler aus anderen Regionen profitieren von dem neuen Standort. Auch hiesige Wassersportinteressierte haben das Potenzial des WSV laut Karl-Heinz Osterwohldt erkannt. Das zeige sich im Mitgliederzuwachs.
Wie Hallen- und Anlagenwart Dieter Baars berichtete, sind jetzt Anlegung eines Grillplatzes, Pflasterung um den Kanubereich, Installation von Außenleuchten und weitere Gestaltung des Außengeländes vorgesehen.
Kanuwart Harald Krengel hob in seinem Bericht die verbesserten Bedingungen für Kanuten am neuen Vereinsstandort am Sportboothafen hervor.
Die Versammlung beschloss auf Antrag von Dieter Sichau einstimmig, den 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Osterwohldt und den früheren Stegwart Claus Tatje zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.
Zur Begründung hatte Dieter Sichau zuvor ausgeführt, dass Claus Tatje fast 50 Jahre als Stegwart dem Vorstand angehört hat. Durch seine Hilfsbereitschaft und seinen unermüdlichen Tatendrang habe Claus Tatje jedes Jahr dafür gesorgt, dass der vereinseigene Steg immer voll belegt war. Claus Tatje sei zudem immer hilfsbereit gewesen.
Zukunftsweisend
Karl-Heinz Osterwohldt schreibe seit Jahren die Chronik des Vereins. Darüber hinaus habe er sich durch Konstruktion, Planung und Umsetzung zahlreicher Bauvorhaben überaus verdient gemacht. Er habe durch seinen Arbeitseinsatz bei der Planung und Finanzierung des neuen Bootshauses daran mitgewirkt, den Wassersportverein in eine neue und zukunftsweisende Richtung zu lenken.
Es sei nicht selbstverständlich, dass in einem Verein mit mehr als 60-jähriger Geschichte Mitglieder 40, 50 Jahre und länger dem Verein die Treue halten. Mit diesen Worten hat 1. Vorsitzender Karl-Heinz Osterwohldt während der Jahreshauptversammlung mehrere Mitglieder ausgezeichnet.
Seit 50 Jahren dabei
Seit 50 Jahren gehören Franz-Herbert Bunjes, Gundolf Reimers, Wilhelm Heidemann und Karl-Heinz Kopperschmidt dem Wassersportverein an. Seit 40 Jahren dabei: 2. Vorsitzender Wolfgang Sobel, Hubert Ringk, Klaus Warner, Ulrich Schönbeck und 1. Vorsitzender Karl-Heinz Osterwohldt.
Seit 25 Jahren gehören dem Verein an: Hannes Suhr, Josef Ottens, Alfred Holst, Wilfried Heinecke, Jörg Rosenbohm, Erwin Heuser, Andrea Suhr und Holger Osterwohldt.
Auf die Bedeutung der Sicherheitsvorschriften und der Hallenordnung wies in der Versammlung 2. Vorsitzender Wolfgang Sobel hin. Der Kassenwartin Christine Behm ist eine äußerst sorgfältige und korrekte Verwaltung der Vereinsfinanzen bescheinigt worden.
