GROßENSIEL - Mit der bewährten Führungsriege auf der Kommandobrücke kann die Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG) ihre Arbeit fortsetzen. Bei der Jahreshauptversammlung ergab sich lediglich eine Veränderung. Zum neuen Regattawart wurde Sascha Eilers gewählt. Er löst Frank Thümler ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete.

Ansonsten bleibt alles beim Alten: Wiedergewählt wurden Stefan Schreiber (1. Vorsitzender), Thorsten Rößler (2. Vorsitzender), Henry Behm (Schriftwart), Axel Müller (1. Hafenwart), Hartwig Dede (2. Hafenwart) und Bastian Decker (Jugendwart).

Begeisterung wecken

Wie Stefan Schreiber mitteilte, haben viele der Wassersportvereine, die in der NSG zusammengeschlossen sind, Liegeplätze zu vergeben. Die Zahl der Nutzer sei in den vergangenen Jahren aus Altersgründen geschrumpft. Dadurch seien die Kosten, die zum Beispiel durch das Ausbaggern des Sportboothafens entstehen, für die verbliebenen Mitglieder gestiegen. Eine Arbeitsgruppe will sich nun verstärkt darum bemühen, neue Mitglieder für den Wassersport zu begeistern und die Vorzüge des Sportboothafens in der Öffentlichkeit darzustellen.

Dabei setzt die NSG auch auf die Jugendarbeit, um die sich Bastian Decker kümmert. Voraussichtlich nach den Osterferien – wenn das Hafenbecken ausgebaggert ist – treffen sich die Jugendlichen wieder wöchentlich zum Segeln. Für diesen Zweck wurde ein neues gebrauchtes Begleitboot angeschafft. Zurzeit beschäftigen sich die Nachwuchs-Skipper in erster Linie mit Theorie. Außerdem bringen sie ihre Boote auf Vordermann. Und darüber hinaus sind sie seit kurzem mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten.


Besuch in Swinemünde

In seinem Rückblick hob Stefan Schreiber die Höhepunkte des vergangenen Jahres hervor. So beteiligte sich die NSG unter anderem mit einer Ausstellung am Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen der Stadt Nordenham. Der Vorsitzende wies auch auf den Besuch der Jugendgruppe in der polnischen Partnerstadt Swinemünde hin.